Veröffentlichungsdatum: 10.02.2026
Keine Lust zu lesen und lieber berieseln lassen? Dieser Beitrag ist ebenfalls bei Youtube zu finden - hört gerne mal rein!
Hallo miteinander,
ich weiß schon, daß es Schlag auf Schlag geht, aber Einen hab ich im Kontext neuer Plattformen noch. Lendermarket im November mit Publikation am 23.01.26 (link), Quanloop als nicht so ernster Test mit Publikation am 30.01.26 (link) und nun heute ... Trommelwirbel, tadaa - * Innndeeemoo. Hoffentlich geht das nicht so weiter... In aller Ernsthaftigkeit: Mein Leitstern war auch hier etwas zu finden, was total wartungsarm, aber zuverlässig bisher ist. Das ist alles der Fall bei Indemo.
Warum? Ganz einfach - Es geht aktuell nur "zu Kaufen und Warten als Strategie". Es gibt absolut keine Chance in Richtung Cashflow zu denken, weil man als Anleger schlicht nicht vorhersehen kann, wann etwas verkauft wird. Das ist die Grundlage für unsere Rendite. Genauso wenig kann man sich aktuell vorfristig von seinen Objekten trennen.
Wenn man sich mal die Plattformen bei Alex mal anschaut, dann haben wir es typischerweise bei Alex viel mit Konsumenten- oder Geschäftskrediten zu tun. Loanch, Income, Mintos, Nectaro für Ersteres und Debitum, Esketit, ... für Zweiteres. Gleichzeitig gibt es bei mir eine kleine Allergie gegen Immobilien. Ich zweifle gern an LTV-Angaben, welche durch von "mir unbekannten Personen" beglaubigte Wertgutachten vermittelt werden. Über die noch nicht eingeholten Kredite bei Lande schreiben wir jetzt aber nicht! Selbst Quanloop hat letztlich LTV unter der Haube, verdeckt es aber geschickt. Insofern wieso dann nicht einfach in ausgefallene Immobilien investieren, denn da kann ja letztlich nichts mehr schief gehen. Das ist vielleicht der erste gute Punkt an Indemo - es gibt nur Geld für die eigenen Kosten und Profit bei Verkauf von Objekten, weshalb ein sehr starkes Eigeninteresse am Verkauf überhaupt und “in zügig” im Idealfall besteht. Das bedeutet aber auch, daß wir Anleger, wie gesagt, nur bei erfolgreichem Verkauf Geld sehen. Es gibt keine Zinsen, Mieteinnahmen oder Teilzahlungen. Daher auch mein statement wartungsarm bzw. “es gibt nix zu tun”.
Starten wir also mal mit der Registrierung und ich erwische mich beim Tippen gerade dabei, daß ich schon wieder schreiben will, daß das mit Abstand die schnellste Registrierung war, welche ich je durchgeführt habe. Ich sollte mir wirklich die Uhr stellen und messen. Das ist auch ein Mini-Pluspunkt - es gibt kleine gamification-Elemente in Form von Medaillen für die erste Nutzung:
Man kann also sehr schön sehen, daß ich in knapp 5 Minuten durch alles durch war. Ehrlicherweise hatte ich gehofft, daß es danach weitergeht. Bspw. für das erste Investment, 500 € investiert, 1.000 € investiert, 2.500 €. Das erste mal einen Note geöffnet usw. - das war aber nicht so. Wie gesagt: Mini-Pluspunkt. Zum Beginn gibt es auch kleine Agenten, welche die weiterführende Bedienung erklären. Einen zur Orientierung auf der Übersichtsseite, einen für den Investitionsvorgang. Bei jeder Überweisung wird ebenfalls darauf hingewiesen. Das kann man aus meiner Sicht gern ausbauen.
Letztlich sieht mein Startbildschirm zum 03.02.26 folgendermaßen aus:
Obwohl Indemo durch die Nationalbank in Lettland (siehe dazu imprint) lizenziert ist, ist der Prozess wirklich angenehm gerade aus. Das heißt über mail-Adresse-Eingabe starten, im mail account die e-mail-Adresse bestätigen, persönliche Daten eingeben, Ausweisdokument über Veriff prüfen lassen und schon ist man drin. Die IT ist jedenfalls auf Ballhöhe, weil die homepage aus meiner Sicht extrem, extrem schnell ist. Durch die Regulierung kommt wieder ein kleiner Fragenkatalog für das Risiko- und Anlegerprofil. Angenehm hier, daß es auch eine Frage zum Thema Nachhaltigkeit gibt, welche im Kontext Immobilien, erneuerbare Energie und Isolierung, etc. sehr relevant ist bzw. noch mehr werden wird. Das gibt bei mir ebenfalls einen Mini-Pluspunkt.
* 0,5% Cashback bei Registrierung über unseren link
Vom 02.02.–28.02.26 gibt es aktuell noch eine spannende Kampagne:
• €250–€1.499 → 2,5 %
• €1.500–€4.999 → 4,0 %
• ab €5.000 → 5,0 %
als kumulatives Cashback nach Investition als Sofortgutschrift!
(Stand 05.02.2026)
Geld überweisen geht auch so, wie man das gewohnt ist - mit angenehmer fast Echtzeit-Geschwindigkeit. Das verfügbare budget wird einem oben rechts als Zahl oder in der Navigation links angezeigt. Mit einem Klick daneben auf "add funds" gelangt man auf die Einzahlungsseite, was für mich das folgende Bild anzeigt. Die Kleinkram-Überweisungen i.H.v. 50 und 25 € hab ich nur gemacht, weil ich das mit der Mindestanlage von 10 € zu spät mitbebekommen hat. Cashback gibt es jeweils anteilig zum Investment und irgendwas muss übrig bleiben, wenn es nach dem Invest kommt.
Zum Schreiben des Posts sind aktuell 1,12 € uninvestiert, sowie 5.354 € investiert. Diese verteilen sich auf 19 notes, welche in 14 assets gebündelt werden. Ich habe also durchschnittlich 281,78 € pro note. Die Abweichung zwischen notes und assets kommt daher, weil bspw. 1 großes Wohngebäude als asset geführt wird, aber darin verschiedene Wohneinheiten zu verschiedenen Zeitpunkten für uns Investoren als notes angeboten werden. Das sieht man sehr schön im folgenden Bild, wo ein asset mit der ID "R172" in meinem Fall 3 notes hat. Abhängig von der Größe können das prinzipiell beliebig viele notes werden, genauso wie sie zu verschiedenen Zeitpunkten getrennt voneinander veräußert werden können. Das können aber auch beliebig mehr notes sein, je nach dem wie groß das Haus eben ist und wie verkauft wird.
Damit wird auch klar, daß man seine Klumpenrisiken auf asset-Ebene sehr gut erkennen kann. Beim Neukauf einfach kurz vergleichen, ob die Property-ID bereits in der Asset-Übersicht vorhanden ist. Seitens Indemo werden nur assets "gekauft". Die notes hängen dann entsprechend dran und folgen dem Verkauf. Das heißt, wenn "R172" verkauft wird, dann erhalte ich das Geld + Rendite aller 3 notes auf einen Schlag wieder.
Wie man unschwer erkennen kann, habe ich das damals nicht gewusst, weil so ein Klumpenrisiko einfach vermeidbar wäre. Ich habe ehrlicherweise in alle Immobilien investiert, welche seit meiner Registrierung verfügbar waren. Das ist vielleicht nicht der schlauste Weg für die Rendite, aber sehr wohl um über Städte, etc. zu streuen und wenigstens etwas Cashflow künstlich zu produzieren durch die Vielzahl an Investitionen. Insofern nicht schön, aber auch nicht schlimm und wer weiß, ob R172 nicht eine Renditeperle wird ;-).
In den wenigen Wochen, wo ich jetzt dabei bin, meine ich, daß es ein Muster gibt, wie Objekte gelistet werden. Zeitpunkt ist meist vormittag zwischen 10 und 12 Uhr. Vom Wochentag her am Montag eine größere Welle von 3 bis 5 Objekten, sowie dann Mittwoch 2 oder 3 und am Freitag gern nochmal ein Einzelnes. Wer bessere Daten hat, gern verbessern. Wie gesagt, habe zum Veröffentlichungszeitpunkt nur 5 Wochen Anlegererfahrung. Wenn Objekte eingestellt werden, dann sind diese immer mit 15,1 % Rendite beworben, aber die faktisch bisher erreichte Rendite liegt bei 22,4 % über alle Objekte hinweg, wie Indemo mir mitteilte.
Wenn man nun anlegen möchte, dann einfach auf Markt gehen und dann erscheinen alle Objekte, welche aktuell verfügbar sind, samt einer Karte von Spanien. Dort dann einfach einen Haken in leere Kästchen neben den Namen und man kommt in der Kartenansicht direkt hin. Das geht für eine oder für mehrere Immobilien. Über die Nutzung des Mausrades kann man rauszoomen und gewinnt etwas Überblick. Im folgenden Bild sieht man ebenfalls, wie sich der "invest"-Knopf verändert, wenn man bereits investiert hat. Er ändert sich von Schwarzem Hintergrund und weißer Schrift hin zu grüner Schrift, wobei man seine aktuelle Investition in den note angezeigt bekommt.
Jetzt, wo wir wissen, wie wir Objekte finden und wie wir investieren können, stellt sich die Frage:
Wie kommt man nun zu einer guten Anlage?
Letztlich wird das bei Indemo durch 2 Werte definiert:
PTV (Price-to-Value) - Das stellt das Verhältnis dar vom Indemo Kaufpreis vs. Marktpreis.
PTD (Price-to-Debt) - Das stellt das Verhältnis des Indemo Kaufpreis vs. ausstehenden Gesamtschuld dar. Wie gesagt wir investieren in ausgefallene Immobilienkredite, was bedeutet, daß der Kreditnehmer irgendwann nicht mehr zahlen konnte. Zuerst mal muss also die Bank, Gläubiger, etc. bezahlt werden!
Beide Werte habe ich für mein Portfolio mit Stand 02.02.2026 berechnet bzw. abgelesen:
PTV:
niedrigster - 23,30 %
höchster - 73,50 %
Durchschnitt - 64,03 %
PTD:
niedrigster - 28,00 %
höchster - 87,20 %
Durchschnitt - 60,52 %
Wie finden wir diese? - ihr geht auf eure Portfolio-Ansicht, nutzt die Kategorie "notes" und wählt einfach per Klick auf die "note-ID" ein Objekt aus. Die "note-ID" ist die lange Zahl startend mit "LV0000..." Im Kopfbereich des Fensters findet ihr beide Angaben und das sieht dann so aus:
* 0,5% Cashback bei Registrierung über unseren link
Vom 02.02.–28.02.26 gibt es aktuell noch eine spannende Kampagne:
• €250–€1.499 → 2,5 %
• €1.500–€4.999 → 4,0 %
• ab €5.000 → 5,0 %
als kumulatives Cashback nach Investition als Sofortgutschrift!
(Stand 05.02.2026)
Den PTV könnt ihr euch als Durchschnitt über alle Objekte anzeigen lassen, indem ihr in der gleichen Ansicht rechts "select / unselect all" auswählt. Das ändert dynamisch die Zahl und stimmt laut meiner Excel-Rechnung exakt überein.
Den PTD könnt ihr leider nirgendwo gesammelt anzeigen lassen. Das muss bisher Excel für euch tun.
Jetzt lasst uns mal schauen, was uns Investoren diese beiden Zahlen eigentlich sagen sollen bzw. zu interpretieren sind:
PTV:
Ein höherer PTV sagt, daß die Abwicklung zügiger erfolgt, wie bei einem niedrigen Wert.
Kleine PTV können Jahre dauern! Indemo gibt selbst aktuell 2 Jahre als Daumenregel an.
Schneller fertig korreliert mit niedrigerer Rendite, während niedrige PTV mit hoher Rendite korrelieren, weil mehr Zeit für außergerichtliche Einigung vorhanden ist und da kommt der PTD ins Spiel.
PTD:
Auch hier mehr eine Annahme als wirklicher Fakt, denn es gibt keine Datenpunkte dazu, aber als Faustregel: Je höher die Schulden im Vergleich zur Sicherheit, desto größer der Hebel für eine außergerichtliche Einigung. Man könnte das also auch Beleihungsquote nennen. Der Zusammenhang liegt darin, daß die Schuldner in dem Fall motivierter sind, ihr Problem durch Teilrückzahlung oder Abschreibung zu lösen. Auch nicht zu vergessen, daß die Schulden aufgrund von Strafen usw. im Laufe der Zeit weiter ansteigen können. Es ist als Risiko-Management. Durch den direkten Dialog mit dem Inkasso-Unternehmen kann es jedoch möglich werden, die verschuldete Immobilie zu verkaufen und die verbleibenden Schulden zu erlassen: Für den Schuldner ist dies oft ein sehr akzeptabler Kompromiss, denn es könnte ja noch schlimmer kommen. Banken führen solche Gespräche typischerweise nicht. Die wollen ihre Zahlungen oder ausreichend Sicherheit und erledigt. Solche Verhandlungsmöglichkeiten werden bei Banken komplett ausgeblendet, was am Ende das Spielfeld für Indemo eröffnet.
Ein mittlerer bis hoher PTD könnte also die Chance auf einen schnelleren Verkauf durch eine außergerichtliche Einigung erhöhen.
PTD ist immer note-bezogen, also an der Stelle aufpassen, wenn ihr bewusst viele notes aus einem asset erworben habt.
Jetzt gibt es in dem Bild noch den violettene Balken - den Flow:
den Überblick des Flow Status über einzelne oder alle Objekte seht ihr analog dem PTV.
Dieser liegt bei mir in Summe bei 33 %. Wer viele Details wissen möchte, kann gern hier über Flow nachlesen. Ansonsten in Kurz: Über den Flow wird dargestellt, wie der Prozess von Kauf als Insolvenzmasse bis Weiterverkauf von Statten geht. Er hat 24 Stufen, welche im Standard sequentiell in Reihenfolge durchlaufen werden. Zu jeder Zeit kann es zu einer außergerichtlichen Einigung kommen und man überspringt Schritte.
Flow ist unabhängig von PTD und PTV, weil jedes Objekt mit links startet und letztlich nach ganz rechts wandern soll.
Dennoch gibt es eine Korrelation von PTV zu flow chart - Wenn ich das konkret bei mir anschaue, dann stehen meine 73,5 %-er Objekte alle bei 10 von 24, während das 23,3 % Objekt bei 2 von 24 ist. Insofern besteht eine Chance, daß ein 10 von 24 schneller fertig wird, wie ein 2 / 24 nach Regelprozess.
Wenn wir nun PTV, PTD und flow miteinander verbinden, dann komme ich im Sinne "best guess" zu den folgenden Schlussfolgerungen:
Ein hoher PTV (73,5-er bspw.) mit hohem Flow Status (10/24) und mittlerem PTD (60%) läuft also einfach durch - mehr oder minder zügig.
Ein niedriger PTV (23,3-er bspw.) mit niedrigem Flow Status (2/24) und hohem PTD (80%) könnte außergerichtlich werden und damit eine Renditeperle sein, weil es ein "nur schnell weg"-Szenario oder Schnäppchen ist.
Alles andere ist entweder konstruiert, weil bspw. Indemo sowas gar nicht erst nimmt oder echt Zufall. Zurück zu: Überraschung, lasst uns dem "flow" vertrauen :-) und warten ... .
Laut Indemo schaffen es nur ca. 10 % aller an die Plattform heran getragenen Immobilien durch den internen Auswahlprozess. Diese 10% sehen wir dann als assets und notes auf der Plattform zum Kauf durch uns Investoren. Das liegt zum Einen an den eigenen Kriterien, an den Partnerfirmen und deren Auswahl, aber zum Anderen am dahinter liegenden Gremium bei Indemo. Dort wird die Einhaltung im Grundsatz abgesichert, aber manchmal sind schöne Objekte dabei, wo Kriterien ein wenig gedehnt werden sollten, damit wir daran teilhaben können. Das ist wieder so ein Abwägethematik für das Risikomangement. Rigides Folgen eines Prozesses und Zahlenbereichen kann Wert kaputt machen, wenngleich es in der Regel aber gut ist. Das ist die Erfahrungs- und Bauchgefühl-Komponente, welche mehrere Personen dann zusammen haben.
Treiber für Indemo sind letztlich 4 Faktoren:
Geografie - Fokus auf bevölkerungsreiche Gebiete mit hohem Preis-Erholungspotenzial
(Indemo und wir verdienen nur bei billigem Kaufpreis und entsprechend teurem Verkaufspreis!)
Wirtschaft - Konzentration auf Regionen mit günstigen wirtschaftlichen Bedingungen
(der Wunsch nach etwas Eigenem, sowie steigende Preise gibt es nur, wenn die Bevölkerung sichere und gut bezahlte Jobs hat. Die Rate muss ja von irgendwas bedient werden ... .)
Soziales - für die Mittelschicht relevant als Wohnimmobilien
(Wohnungen, Reihenhäuser, Villen), denn dort stellt sich der soziale Aufstieg dar.
Generelles:
Keine Neubauten, sondern wenigstens Zweitnutzung → Eliminierung des Bau- und Entwicklungsrisikos.
Preislich attraktive Standorte, also da wo Menschen gern sind → bspw. Städte, nahegelegene Vororte und Küstengebiete (#Meerblick).
Ich hatte über Partnerfirmen für den konstanten Nachschub gesprochen. Indemo nutzt dafür:
Zum Einen Taurus Ibérica
Zum Anderen Tamarindo Vector
Anbei ein Interview, wo beide Geschäftsführer entsprechend von Indemo interviewed werden - deren Logos zur Identifikation findet man jeweils in den Einschätzungen zu den Objekten, welche jeweils beim Kauf einsehbar sind
* 0,5% Cashback bei Registrierung über unseren link
Vom 02.02.–28.02.26 gibt es aktuell noch eine spannende Kampagne:
• €250–€1.499 → 2,5 %
• €1.500–€4.999 → 4,0 %
• ab €5.000 → 5,0 %
als kumulatives Cashback nach Investition als Sofortgutschrift!
(Stand 05.02.2026)
Eine Plattform-Statistikseite gibt es bisher nicht, wobei auch da an etwas gearbeitet wird. Das Problem am Thema ist die enorme Streuung der Prozesszeit pro Immobilie, was ich als Flow bezeichnet hatte. Denn was hilft es zu wissen, daß aktuell der Durchschnitt bei bspw. 2 Jahren liegt, aber als Investor hockt man auf einer die seit bspw. 4 Jahren vorhanden ist. Insofern sollte man nicht zuviel Aussagekraft darüber erwarten. Selbst eine Median-Darstellung hilft da nur bedingt weiter. In seinem eigenen Account hat man allerdings eine kleine aber feine Statistikseite, welche Zahlungsflüsse, Verkäufe, etc. monatlich darstellt. Das sieht bei mir logischerweise noch dürftig aus, aber wer weiß, wie es sich in einem halben Jahr darstellt. Vielleicht schauen wir uns das in 6 Monaten nochmal genauer an, wenn es einige Balken, etc. bei mir gibt.
Auf Grund dieser unmöglichen Vorhersagbarkeit sollte man zum Start einen breiten Diversifizierungsansatz wählen, um dann später etwas zu konzentrieren. Also entweder stärker auf größere PTV mit hohen Flow Status oder stärker auf niedrige PTV mit kleinem Flow Status gehen. Beides ggf. unter Berücksichtigung des PTD, um das Potential außergerichtlicher Einigungen zu erhalten. So oder so - die jährliche Rendite wird sich bei Fokus auf höhere PTV irgendwo einpendeln, während Sie bei niedrigen PTV immer bisschen eine Überraschung sein wird. Am Ende sind Gerichtsfälle immer Fall zu Fall Entscheidungen, welche auch von subjektiven Faktoren wie dem Kreditnehmer und seiner rechtlichen Vertretungsposition abhängen. Angesichts dieser Variablen ist es ziemlich schwierig verlässliche Vorhersagen zu treffen.
Schön fände ich dennoch etwas öffentlich einsehbares mit Zahlen, wie bspw. aktive Investoren, durchschnittliche Investitionen pro Investor, trotz allem die Dauer über alle Fälle als Richtschnur, Rendite pro Jahr, wenn man überall 50 € investiert hätte, ausgezahltes Cashback, Entwicklung des Bestandes in Euro und Anzahl, ... und derlei Dinge eben.
Bei so vielen schönen Worten und dem Fokus auf eine glorreiche Zukunft schaue ich gern zurück und nehme mir die Finanzzahlen zur Hand, welche ihr hier finden könnt. Aus meiner Sicht sehen die aus, wie Sie bei einem Start-up im Wachstumsmodus aussehen sollen. Finanziell sehr rot, aber Umsatz, Assets under Management (AuM), etc. steigen kontinuierlich und halbwegs steil an. Die Steilheit entscheidet über den Erfolg des Unternehmens. Soweit mir bekannt, wird die Profitabilität bei ca. 10.000 Nutzern und 25 bis 30 Mio. AuM erreicht, wobei die AuM schon mal geknackt sind.
Jetzt sind wir hier öfters an hohen Renditen vorbeigekommen - lasst uns an der Stelle auch gern nochmal über Risiko sprechen. Indemo selbst weist in ihren Basisinformationen zur Plattfom jede Menge aus, welche natürlich erstmal da sind. Vieles zu mitigieren, ist Aufgabe von Indemo als Plattform, aber dennoch investieren wir in ausgefallene Immobilienkredite in Spanien. Habt das immer im Kopf und das nichts mehr ausfallen kann, ist natürlich quatsch, wenn bspw. der Kaufpreis doppelt so hoch, wie der Marktpreis ist. Dann wurden wir über den Tisch gezogen, weshalb ich, wie üblich an DYOR appellieren möchte - lest die Papiere der Partner!
Wenn man auf einer Plattform einsteigt, dann schaue ich gern in Pläne rein, um zu schauen, was angekündigt wird. Bisschen Fürsorge und Pflege tun einer Plattform immer gut. Aktuell in der Entwicklungspipeline sind:
Aufgebohrtes Auto-Invest und bessere Analysemöglichkeiten für Februar / März 26 - ziemlich sinnvoll, weil ich bisher alles manuell investiert habe. Der aktuelle AI wirkt arg rudimentär.
Die Indemo Mobile App für März / April 26 vorgesehen - für alle die viel unterwegs sind.
Und natürlich der Anlegerliebling: Ein Zweitmarkt - das Konzeptpapier aus Mitte 2024 ist hier zu finden und es wird geworben seine Ideen einzubringen. Dafür gibt es noch gar kein Lieferdatum abgesehen von "in 2026".
Ich hatte mich auch gefragt, wo der Name Indemo eigentlich herkommt. Ein tolles Akronym aus meiner Sicht, weil es aus 2 Worten konstruiert wurde: “Investment Democracy”. Daraus lässt sich die zentrale Mission des Unternehmens ableiten. Es soll uns Privatanlegern die gleichen Investitionsmöglichkeiten anbieten, welche in der Vergangenheit eher institutionellen Akteuren und großen Fonds vorbehalten waren. Dabei eben mit jenen traumhaften Renditen und Sicherheitsniveaus. Absolut positiv. Ich hoffe sehr, daß Indemo sich an der Stelle selbst treu bleibt und die eigene Vision konsequent im Blick behält.
Neben Telegram ist der hauseigene blog ein zentrales Kommunikationsinstrument, worüber sehr regelmäßig jegliche Infos (neue notes, asset verkauf, wesentliche flow updates, Plattformnews, Prozessnews, ...) verteilt werden. So gibt es bspw. ein für das Jahr 2025 ein ausführliches Review und Interview mit dem CEO hier zu finden. Weil wir es gerade vom CEO hatten - das ist er bei linkedIn. Und auf der Gegenseite des Tisches, falls ihr das eingebettete Videos schaut, ist David zu finden. Er ist der Community Manager und kümmert sich um die gesamte Außenwirkung, egal ob blog, newsletter, YT oder Telegram - er lässt uns sozusagen alles Relevante wissen.
Jetzt haben wir uns also Indemo einmal im Rundumblick angeschaut - was bleibt also unterm Strich stehen?
Wir haben eine Plattform, welche im Prinzip einmalig ist im aktuellen P2P Markt, denn wir investieren in ausgefallene Immobilienkredite und das auch noch in Spanien. Das ganze auch noch in einem regulierten Umfeld überwacht von der lettischen Nationalbank. Die bisher insgesamt erreichte Rendite liegt bei traumhaften 22,4 %, wobei die statistische Basis noch überschaubar ist, was die Aussagekraft einschränkt. Kommunikation und Community-Integration werden groß geschrieben, wie man an blog und dem hauseigenen YT Kanal sehen kann. Bisher gibt es keinerlei Ausfälle, obwohl teilweise noch assets aus der absoluten Anfangszeit auf finale Abwicklung warten. Die Entwicklungspipeline der Plattform ist voll, wie ausgeführt und ich freue mich schon jetzt auf die Bereitstellung der Themen.
Ich würde also mal sagen, daß 2026 ein Stück weit das entscheidende Jahr wird, denn es gilt den aktuellen Kurs und die Geschwindigkeit zu halten und gleichzeitig die Makel des Startes von Ende 2023 / Anfang 2024 auszuräumen. "Die Bewährungszeit läuft also dem Ende zu", wie ich von einem User einem Telegramchat gelesen habe. Ich bin dennoch froh jetzt eingestiegen zu sein und hoffe, daß ich in 6 Monaten über erste Erfolge in meinem Portfolio verbunden mit einer Aufstockung berichten kann. Gespannt bin ich insbesondere auf die globale Statistikseite.
Was denkt ihr zu Indemo? Seid ihr bereits investiert? Wenn ja, wieviel? Wie sehen eure erreichten Renditen bisher aus? - Lasst es uns in Telegram wissen!
Eure Macher
Alex und Aurum
HINWEIS: Dieser längere und ausführlichere Blog post ist ein Erfahrungsbericht, welcher von Indemo bezahlt wurde. Das investierte Kapital ist aber zu 100% mein privates Investment (zu 100% "Skin-in-the-Game") und in den Screenshots wurde nichts geschönt. Genauso ist dieser Bericht mein persönlicher Erfahrungsbericht und Indemo hatte auf den Inhalt keinen Einfluss.