Veröffentlichungsdatum: 20.02.2026
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Hallo miteinander,
nach dem Schreiben der P2P Neulingsposts im Dezember (Teil 1, Teil 2 & Teil 3 oder auf YouTube die Playlist) hatte ich Gespräche mit Investoren, welche das hilfreich und nützlich fanden, aber doch schon zu konkret. Ich bin so also drauf gekommen, einfach mal meine Grundsätze der P2P-Branche aufzuschreiben und wollte sie hiermit teilen. Das hat keinen Anspruch auf absolute Vollständigkeit, aber ich halte sie für ausreichend gut! Jedenfalls sollte man diese zuerst verinnerlichen, bevor man sich mit Anlagekriterien beschäftigt, wie bspw. Teil 1 und 2 beschrieben und schließlich sich auf den Weg zu einer Investition macht, wie in Teil 3. Wenn man etwas nachreicht, stellt sich immer die Frage des Namens, denn es muss zur Vergangenheit passen. Chronologisch ist es also Neuling Teil 4, während es inhaltlich eigentlich Teil 0 sein müsste. Persönlich betrachte ich es eher als Teil 0, weil es eben “Vom Groben ins Feine” geht. Empfehlung an der Stelle - einfach monatlich drauf schauen, damit es sich einbrennt.
Um die Einordnung noch ein wenig mehr zu belasten: Ich hatte es gerade Grundsätze der P2P Branche genannt, womit ich letztlich einen Rahmen um die Plattformen meine. Ich möchte also die Kriterien aus Teil 1 und 2 entsprechend einbetten. Es geht um übergeordnetes Markt- oder Branchenverständnis und um Dinge, die systematisch mit zu denken bzw. im Hinterkopf zu behalten sind.
Genug der Vorrede - schauen wir rein - es sind ganze 9 an der Zahl. Am Ende habe ich für dich als Einsteiger die Wichtigsten der Auflistung nochmal hervorgehoben. Da sich dieser Beitrag mit Haltungsfragen, Wertebasis und Einsichten beschäftigt, gibt es wenig Bilder. Diese entstehen beim Lesen in deinem Kopf.
1% Cashback auf eure Investitionen in den ersten 30 Tagen.
Dazu kommt noch ein 2% Cashback Bonus in der aktuellen Kampagne vom 11.02.2026 bis 25.02.2026
(Stand 20.02.2026)
In den letzten paar Jahren (seit Beginn Ukraine Krieg, also nach Corona) gab es keine großen Ausfälle von Plattformen in der Breite, aber sehr wohl einige große Kreditanbahner (bspw. Wowwo mit 18 Mio. € Kreditvolumen im Jahreswechsel 21 auf 22, Kviku RU mit 30 Mio. € Kreditvolumen im Sommer 22 oder Planet42 13,3 Mio. € Kreditvolumen im Okt. 24 auf Mintos). Das heißt nicht, daß alles gut ist, sondern nur, daß die Chance steigt, daß mal wieder etwas passiert.
Anleger dürfen niemals vergessen, daß es keine Einlagensicherung gibt, wie das für Tages- oder Festgeld durch die dt. Bundesbank der Fall ist. Genauso wenig gibt es eine “Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen”, um eine deutsche Behörde zu nennen, welche Gesundheitschecks der Plattformen oder Kreditanbahner vornimmt. Die Regulierung über einen Standard, wie bspw. "ECSP" ist gut und dennoch bei weitem nicht so hart, wie eine Banklizenz á la Deutsche Bank oder auch Trade Republic. ECSP wird oft angestrebt, um länderübergreifend bzw. europäische Investoren anzuziehen. Oftmals erfordert die Aufsicht durch die Nationalbank eines Landes die Regulierung über diese, um Crowdlending zu betreiben oder als alternativer Investmentanbieter zu agieren. Letztlich gibt es im europäischen P2P Markt aber immer noch mehr nicht-regulierte, wie regulierte Plattformen. Nicht grundlos ist die Banklizenz das Ziel von Mintos und Bondora, denn es geht um Vertrauen und Sicherheit für Anleger abzubilden. Daher gibt es auch keine 3. Partei, welche sich um Verluste kümmert. In oben genannten Fällen prozessiert Mintos gegen die Parteien vor lokalen Gerichten, also im Falle Wowwo bspw. in der Türkei, während sich bei Kviku wegen des Ukraine Kriegs nichts bewegt und Planet42 in der Re-Strukturierung ist. Die Finanzierung wird durch Mintos selbst bzw. Mitmachaktionen von Investoren gestemmt.
Gängig ist dabei, daß regulierte Plattformen im Schnitt weniger Zinsen zahlen, wie unregulierte. Ich habe da bspw. Ventus.Energy oder Loanch im Vergleich zu bspw. bereits genanntem Mintos oder auch Nectaro, Lande oder Debitum im Kopf. Bei gleichen Laufzeiten kostet Regulierung als Faustregel meiner Meinung nach um die 2 bis 5 % Rendite pro Jahr je nach Kreditprodukt und Plattform. Insofern Rendite kommt von Risiko und ist damit immer ein Warnsignal. Peerberry als unregulierte Plattform hat es dabei als Exot geschafft, sich vom Zins her unter den regulierten Plattformen einzupendeln. Aventus als Gruppe hinter Peerberry im Hintergrund sitzt auf 150 Mio. € Cash und kann es sich daher leisten bei konstant zu hoher Nachfrage niedrige Zinsen anzubieten.
Mir ist klar, daß dein verfügbares Geld auch dein Verdienst ist und du vermutlich dafür im Leben viel getan hast. Das heißt aber auch, daß du dafür eigenverantwortlich bist. Du legst deinen Account an, du überweist Geld, du informierst dich, du investierst in die Produkte, welche dir zusagen. Wenn es also schief geht, dann war das alles “dein Tun”. Es bleibt auch dein Tun, wenn du investierst ohne die vorherigen Schritte zu tun, weil es irgendwo in Telegram von irgendwem irgendwann vorgeschlagen wurde. Es kann keiner außer Dir auf "Kaufen" drücken und damit bleibst du stets in der Verantwortung. Bzgl. Nachahmen: Denkt dabei auch an gekaufte oder automatisierte Accounts, welche beeinflussen sollen.
Ob P2P deine Anlageklasse ist, erkennst du auch daran, ob du bspw. einige Stunden auch mal nicht daran denken kannst, wo dein Geld ist und ob es noch da ist.
Als Disclaimer “später” ist auch wieder dein Gefühl, aber als kompletten Neuling würde ich mir locker 1 oder gar 2 Jahre gönnen, um mich zu orientieren. In der Zeit einfach kleine Positionen auf verschiedenen Plattformen aufbauen, also zu streuen. Hintergrund ist einfach, daß nicht alle Kreditanbahner auf allen Plattformen gleichzeitig ausfallen werden. Somit reduzierst du das Gesamtrisiko für dein Portfolio deutlich analog Aktien oder ETF - nicht alle Eier in einen Korb legen, denn falls der Fuchs kommt… - Zusätzlich: ich schrieb “kleine” Positionen - eine kleine Größe ist Risikomanagement, denn es macht Fehler verkraftbar. Dabei ist natürlich die Frage, wie es um den Zeitaufwand und Tauglichkeit für deinen Alltag bestellt ist. Es hilft ja nichts, wenn du 2.500 € mustergültig auf 20 Plattformen verteilst, weil du dann schlicht den Überblick verlierst, wenn um das Schritthalten mit dem newsflow für Kreditanbahner, Finanzupdates, Plattformentwicklung, Personalwechsel, … etc. geht. Insofern mit ein paar wenigen Plattformen und etwas Geld starten, damit du Überblick aufbauen und Kontakte knüpfen kannst. Du musst für dich herausfinden, wie du informiert bleibst. Es geht also darum bisschen Gespür und Bauchgefühl zu entwickeln. Um nochmal kurz auf mein Beispiel der 2.500 auf 20 Plattformen zurück zu kommen - es gibt auch den Begriff der “worsification”. Ein Begriff gebaut aus “worse” also schlecht und “Diversification” also Streuung. Wenn du alles verteilst ok, aber eben nicht auf miese Plattformen. Dadurch streust du dein Risiko ja, aber wenn alles in schlechter Qualität ist, gewinnst du nichts, weil es eben dennoch schlecht ist.
1% Cashback auf eure Investitionen in den ersten 30 Tagen (durchschnittliches Investment).
Dazu kommt noch ein extra Einmalbonus in der aktuellen Kampagne vom 17.02.2026 bis 05.03.2026.
€1,000+ → €20
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(Stand 20.02.2026)
Langfristig ist es unmöglich Verluste auszuschließen und irgendwann verlässt einen auch mal das Glück - die Frage ist wie schnell und wie intensiv beides ausfällt. Kreditausfälle sind normal, erst recht bei unserem Klientel der P2P Kredite. Das muss klar sein und weil das so ist, haben sich Plattformen eine sogenannte Rückkaufgarantie einfallen lassen. Problem daran ist, daß es eben keine Garantie oder ein undurchdringlicher Schutzschild ist, wie der Name suggerieren soll. Du kannst dich darauf nicht automatisch verlassen! Die Rückkaufgarantie gilt nur für den Ausfall eines einzelnen Kredites, wofür der Kreditanbahner also der Herausgeber dann haftet. Wenn der Kreditanbahner jedoch ausfällt und das ist das eigentliche Ausfallrisiko, dann hilft diese Rückkaufgarantie nichts mehr. Falsche Erwartungen führen zu Verlusten - siehe mein Beispiel von Bondster, was ich schon in anderen Beiträgen benannt hatte. Meine Zahl ist "1.643" € von 4 Kreditgebern (Grüße gehen raus an: Crediface, Alende, Jijenge, Rightchoice), wo ich seit Jahren auf Rückzahlung warte und sich nichts rührt. Es steht und fällt mit den Finanzen des Herausgebers der Garantie, sowie dem Wollen sie einzuhalten. Wenn er nicht zahlen kann, kann er nicht zahlen und du bist dein Geld los! Erst recht mit einem exotischen Gerichtssitz (in meinem Fall: Crediface in Peru, Jijenge in Kenia, Rightchoice in Singapur), wo man einfach kulturell, vom Rechtsverständnis, etc. einfach weit auseinander ist.
Was anderes sind die P2P Plattformen, welche von Haus aus ohne buyback arbeiten. Da ist es ganz klar: Du kümmerst dich um deine Kredit-Ausfälle selbst, denn keiner deckt diese für dich! Dort rate ich ab als Neuling zu starten.
Die Branche ist vollkommen frei und basiert im Wesentlichen auf den in der Überschrift genannten 2 Parametern. Sie agiert damit eher anti-zyklisch zu Börse, Leitzins, EZB, weil es öfters eine Verschiebung von Geldern gibt, welche an der Börse nicht sichtbar, aber durch die vergleichsweise kleine Größe von P2P schon spürbar ist. Daher gilt auch in P2P letztlich flexibel zu bleiben, denn Zinsen oder auch die finanzielle Stabilität der Kreditanbahner ändert sich. Das bedeutet, daß du deine Plattformnutzung anpassen musst, sonst entgehen dir gute Angebote oder es steigert das Risiko. … stoisches Festhalten belohnt niemand, was bedeutet, daß Plattformwechsel dazu gehören. Dabei empfiehlt sich eben nicht überall mit 100 € anzumelden, weil bspw. der typische Registrierungsbonus nur einmal gewährt wird. Insofern nicht fanatisch dabei bleiben, aber auch nicht sprunghaft sein und gelegentlich Geduld zeigen. Unschön für uns Investoren sind die Platzierung großer Anleihevolumen für einzelne Kreditanbahner, weil das meist zu Rückkäufen von Krediten auf den Plattformen führt oder zur breiten Senkung von Zinsen. Für die Firmen sind das Kostenreduktionsmaßnahmen, weil P2P eine für sie teure Form der Finanzierung ist. Diese Kosten werden so gespart.
Es bedeutet nichts anderes, wie daß man nicht auf Basis hübscher Logos, glossy slides, blickender Banner, oder Clickbait investieren soll, sondern sich informieren und kümmern muss. An erster Stelle ist da natürlich unser blog zu nennen, weil wir stets versuchen aktuelle Dinge niedrigschwellig zu veröffentlichen und eine ordentliche Portion Details zu verpacken, ohne zu stark auf Einstiegsinhalte oder wissenschaftlichen Tiefgang zu konzentrieren. Ansonsten empfiehlt es sicher einen Blick in die Firmen / Handelsregister wg. Gesellschafts- und Eigentümerstruktur von Firmen zu erhalten, sowie wie bspw. nach Steuerschulden zu suchen. Gleichzeitig dabei nicht den Blick in die jährlichen Finanzen vergessen. Das hilft etwas konkreter die Plattform-, Kreditgeber- und Strukturrisiken zu verstehen oder selbst wenn man es nicht einordnen kann, dann weiß man es und kann bei uns in Telegram fragen. Wenn du dich nicht selbst kümmern willst, dann orientiere dich zumindest an Ratings und Einstufungen, welche teilweise von Plattformen, aber auch darüberhinaus veröffentlicht werden.
Als Sekundärquelle nutze ich persönlich auch sehr gern linkedIn in Kombination von teampages der Plattformen. Einfach mal die Namen abprüfen, ob man da über Dinge stößt, welche einem missfallen. Bei unbekannten Plattformnamen oder Banken kann man auch einfach google bemühen. Marketingmaterial der Plattformen, aber auch Blogger und Influencer sind generell kritisch zu prüfen. Auch wenn das oben mit einem Schmunzeln gemeint war, trifft das auch für uns zu. Wenn ihr nach Recherche oder mehrfachen Lesen euch keinen Reim auf den Aufbau des Produktes machen könnt, wo ihr investieren wollt, dann lasst es einfach. In dem Fall könnt ihr auch einfach ins Casino gehen. Es ist ganz einfach: Was man nicht erklären kann, worin man investiert, dann sollte man es schlicht nicht tun. Insofern ist es ein gewisses Glück, daß vieles einfach nur Refinanzierung ausgegebener Konsumentenkredite ist. Das ist einfach zu verstehen, wobei die Schwierigkeit in den Details liegt - Wer hält die Rückkaufgarantie? Wie ist der Rückzahlungsplan, Gibt es dunkle Kapitel in der Vergangenheit? usw. ... Sinnvoll kann es dazu sein, auch mal ein Sprachmodell (GPT, Gemini, ...) zu belästigen, ob es etwas Negatives über eine Plattform / Kreditanbahner finden kann.
Im Kontext des ersten Punktes hatte ich einfach so "ECSP" im Satz verwendet. Hast du Pause gedrückt, um google oder ein Sprachmodell zu befragen, was es damit auf sich hat? Bist du in der Lage mehr wie nur einen oder 2 Sätze spontan darüber zu sagen?
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Vom 02.02.–28.02.26 gibt es aktuell noch eine spannende Kampagne:
• €250–€1.499 → 2,5 %
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als kumulatives Cashback nach Investition als Sofortgutschrift!
(Stand 20.02.2026)
Oft höre ich, daß man in P2P gut Geld parken kann. Das mag hier und da zutreffen, weil die Produkte dafür gemacht sind, aber eben nicht für die breite Masse der Plattformen. Oft heißt es Sekundärmärkte bieten Liquidität. Das ist konzeptionell schon richtig. In der Praxis braucht es aber jemand, welcher eure eingestellten Kredite auch kauft und dafür gibts keine Garantie, wenn ihr es benötigt. Die Plattformen oder Kreditanbahner nehmen typischerweise keine ausgegebenen Kredite zurück! In dem Kontext hat mich überrascht, daß bspw. FF Forest die Early Exits selbst kauft. Darüber hinaus ist ein Zweitmarkt kein Standard, wenngleich in 2026 viele kommen sollen, wenn wir an Nectaro, Income, Peerberry, … denken. Debitum will keinen Zweitmarkt liefern, aber eine Liquiditätsmöglichkeit. Darüberhinaus ist es manchmal so, daß Plattformen direkt in ihren Verträgen Laufzeitverlängerungen ihren Klienten anbieten. So ist es bspw. bei Swaper oder auch Lendermarket so, daß die Kredite jeweils um 6 x 30 Tage ohne Rückfrage zum Investor verlängert werden können. Lendermarket bspw. hat nicht mal einen Sekundärmarkt, während es bei Swaper oder Robocash durchaus so ist, daß man alles fast in Echtzeit los bekommt. Ansonsten gibt es noch Sonderthemen, welche nicht vorhersehbar sind, wie bspw. der Umzug von Esketit aus Irland nach Kroatien, wo der Sekundärmarkt bspw. einfach abgeschalten wurde, genau wie die instant-cashout Funktion. Das konnten Sie machen, weil in den Nutzerverträgen von jedem Anleger mit der Plattform ein Paragraf drin ist, welcher erlaubt, daß Esketit jederzeit jede Bedingung einseitig ändern können.
Wer mehr über Zweitmärkte an sich, den Stand bei Plattformen, sowie Variationen des Konzepts erfahren möchte, kann gern hier einen mittlerweile älteren Beitrag von uns aus dem Juni 2025 Lesen. In Teil 1 ging es um einen Plattformüberblick und in Teil 2 haben wir das Konzept an sich tiefer gelegt, sowie auf Plattformen geschaut, welche bisher ohne Zweitmarkt auskommen. Über die Zeit hat sich hier und bei den Plattformen etwas verändert, aber Konzept und Variationen sind uneingeschränkt gültig.
Das ist so zu verstehen, daß oft die Hausaufgaben für die Kreditanbahner gemacht werden, aber der Mittelsmann oder das Bindeglied vergessen wird. Eine Plattform muss entweder auch profitabel sein oder aber einen Sponsor haben, welcher bspw. das jährlich negative Finanz-Delta ausgleicht. Als Beispiel an der Stelle Bondster, wo Acema immer in die Bresche springt. "Immer" an der Stelle tatsächlich jährlich. Was, wenn das nicht mehr passiert? Wie sieht es mit dem Eigenkapital aus? Gibt es Vermögensgegenstände, welche im Zweifelsfall liquidiert werden können?
Da könnte man jetzt sagen "egal, ob der Mittelsmann ausfällt, weil Forderung besteht zwischen mir als Investor und dem Kreditgeber", aber die Plattform als Vertreter für viele Anleger ist sicherlich hilfreich als Katalysator von Forderungen. Menge mag an der Stelle Gewicht geben. Oder nehmen wir Nectaro, welche an der Dyninno Group hängen, aber vielleicht in 2026 ihre eigene Profitabilität erreichen. Zu guter letzt als Beispiel noch Income marketplace, welche unabhängig sind und sich daher seit Bestehen finanziell eher durchhangeln. Unterschiedliche Kontexte und dennoch das gleiche Ziel: Profitabilität.
Es hängt einfach davon ab, ob man gesponsort wird oder bspw. einzig von Gebühren von bspw. dem Einstellen von Krediten abhängt. Das ist eine direkte Abhängigkeit vom Volumen, welches neu verteilt wird, aber da braucht man entsprechend viele Anleger, wie auch das Angebot. Insofern auch wieder nicht so einfach. Der Punkt ist, wenn ihr für 10 oder 20 € mal einen Kredit gekauft habt, dann gönnt euch doch mal den Vertrag dafür, damit das klarer wird. Wie gesagt: aus einer leeren Tasche kann man nichts herausnehmen.
Alles andere ist das Papier nicht wert. Die Zinsangaben oder Rendite einzelner Kredite bringt gar nichts, weil big numbers jeder aufschreiben kann. Wir brauchen die reale Rendite nach Ausfällen und Cash Drag. Als Beispiel nehme ich da immer gern Swaper, wo die Kredite mit 24 Monaten Dauer 14 % Basiszins + 2 % Loyalität bringen, aber man braucht sie eben auch im Portfolio. Wenn ich mich dann an den August 2025 zurück erinnere, dann hatte ich 23,4 % als höchste cashdrag Zahl ever - also in meinem Fall Tausende Euros, welche nicht investiert werden konnten, weil es nicht genug Kredite gab). Das bockt dann nicht und geht richtig auf die ausgezahlte Zinsmenge und damit Rendite. Insofern immer nur dem XIRR vertrauen, wenn er ausgewiesen wird. Schaut aber genau hin, ob es auch wirklich der XIRR ist. Man findet manchmal auch andere Zahlen, wie bspw. NAR mit entsprechend anderer Formel. Ansonsten über P2P Dash einfach selbst anschauen und als Einflussgröße in Entscheidungen einbeziehen. Für mich sieht das folgendermaßen aus:
Wir sehen also eine Abweichung von bis zu 200 bis 300 € pro Monat. Für mich eine erhebliche Fluktuation. Sicherlich auch eine Frage der AI-Einstellungen neben dem Angebot. Letztlich zählt als Investor aber eben nur das. Insofern bin ich froh, daß ich den Anteil besagter 24-Monate-Kredite steigern konnte, um den cashdrag kleiner und die Einnahmen zu vergrößern. Dies bei entsprechend langfristiger Stabilität durch die Dauer, wenn Sie nicht vor Fälligkeit zurückgekauft werden oder der Herausgeber Konkurs ist.
5 € Anmeldebonus bei Bondora Go & Grow über unseren *Affiliate Link.
(Stand: 20.02.2025)
Monefit Smartsaver gibt einen 0,25 % Willkommensbonus nach 90 Tagen.
(Stand: 20.02.2025)
denn bspw. der Anmeldebonus ist grundsätzlich nur einmal zu beziehen. Insofern ruhig auch gern mal unvernünftig überschießen, den Bonus mitnehmen, um dann wieder verträglich rückzubauen. Diesen Anmeldebonus kann man auch gut mit Kampagnen kombinieren, wie bspw. Cashback für Aufstockungen oder mit erhöhten Zinsen für eine gewisse Zeit.
Wer weiß, was sich auf dem Weg dann für Alternativen auftun und gerade bei Kurzfristplattformen, wie bspw. Loanch kommt man über die beliebig wählbaren Restlaufzeiten im Grundsatz recht schnell wieder raus auch wenn es keinen Sekundärmarkt gibt.
Der Bonus sollte aber nur unter "nett" mitlaufen und sozusagen die Kirsche auf dem Kuchen sein. Insofern: niemals wegen des Bonus anmelden, aber zumindest im Augenwinkel drauf schauen. Das ist jedenfalls der Grund, warum wir gern mal mit 20.000 € einsteigen, wenn es keine neue oder unbekannte Plattform ist. Bei etwa einem Prozent Anmeldebonus nach 90 Tagen sind das dann immerhin schon mal 200 €. So kam es, daß ich bei Lendermarket mit besagter Summe eingestiegen bin, aber bspw. bei Quanloop nur mit 2.500 €. Insgesamt ist die Frage, ob man etwas probiert oder an einem festen Standbein des Portfolios baut. Lendermarket war eigentlich zum Bleiben gedacht, während Quanloop eher ein Test ist. Natürlich gilt hier uneingeschränkt der Grundsatz von DYOR!
Dieser Post richtet sich an Einsteiger und wahrscheinlich denkst du dir gerade: oh Gott, was hier alles passieren kann und mir vermutlich wird. Schon richtig, kann passieren, aber mal den Ball flach halten - auch in diesem Metier sind Menschen am Werk, die gute Geschäfte machen wollen, welche Sie ohne uns Investoren nicht hinbekommen. Ergo ein wenig Vorschussvertrauen geben und einfach ein bisschen mitmachen und reinkommen. Im Zweifelsfall an bewährte Plattformen halten bzgl. des Alters, verfügbarer jährlicher Finanzberichte, im Zweifelsfall reguliert und mal auf den Geschmack kommen.
Als Einsteiger solltest du aus meiner Sicht insbesondere auf die folgenden 3 Punkte achten:
P2P ist eine risikoreiche Anlageform
Liquidität ist oft eine Illusion
Auch Plattformen scheitern, nicht nur Kredite.
Die genannten 3 Punkte fußen dabei auf einem Fundament aus:
Dein Geld - deine Entscheidung
DYOR - “do your own research”
Um mal ein Fazit zu ziehen nach soviel Text und auch wenn ich mich ganz persönlich einfach mal zurück erinnere. In einem Satz formuliert: Einsteiger verlieren Geld durch Gier und Illusionen, nicht durch Pech. Das schreibe ich natürlich heute nach 3,5 Jahren P2P und wohlwissend trotzdem noch wöchentlich neue Erkenntnisse zu gewinnen, wenn nicht sogar täglich. Man lernt nie aus und es gibt immer Menschen, welche mehr wissen. Daher auch unser stark gemeinschaftsorientierter Ansatz bei den P2P-Machern. Das hätte ich mir gern damals gewünscht, um a) schneller zu lernen und b) die Kohle auf Bondster nicht mal im Risiko zu haben, weil ich nur nach höchstem Zins gegangen bin.
Alle in diesem Blog Artikel formulierten Inhalte sind meine persönliche Meinung basierend auf den von mir gemachten Erfahrungen.
Habt ihr schon Verluste erlitten? Hätten euch diese Grundsätze damals in der Vermeidung geholfen? Wie geht es euch, wenn ihr zurückblickt?
Wäre es für Euch spannend zu wissen, wie ich heute als Einsteiger mit bspw. 5.000 € anfangen würde? - Lasst es uns in Telegram oder bei Youtube als Kommentar wissen!
Eure Macher
Alex und Aurum