Veröffentlichungsdatum: 27.02.2026
Hallo liebe Community,
ich hatte im Jahresrückblick 2025 Artikel gesagt, daß ich mich letztlich von 7 Plattformen im Jahresverlauf 2025 getrennt habe. Diese Aussage will ich hiermit aufgreifen und ausführen. Das heißt, daß sich dieser Artikel mit der Frage nach “Welche Plattform wurde mit welchem Grund wann aufgegeben?” beschäftigt. Auch möchte ich beantworten, wie Plattformen ggf. mit einer späteren Neuanmeldung umgehen - in dem Kontext ziehen wir alle ggf. noch ein paar Lehren daraus. Dieser Post ist somit nach der straffen Serie von Plattformanmeldungen erneut ein etwas ruhigerer Post, ergo keine großen Bildermengen erwarten. Damit eignet sich der Artikel perfekt fürs Laufband oder den Weg zur Arbeit im Auto.
Folgend gehen wir Plattform für Plattform durch und der jeweilige Aufbau ist identisch.
Wir starten in chronologischer Reihenfolge ausgehend vom Ausstiegszeitpunkt:
Start war im August 2022
Ausstieg im April 2025
Spitzeninvestition: 26.700 € im August 2024
Warum der Einstieg:
Aus meiner Sicht noch immer DIE "One Click Plattform" zum Schnuppern in der P2P Branche - sozusagen der Kleine Finger für das kalte Wasser.
Warum der Ausstieg:
Einzig und allein die Zinsreduktion von 6,75 % auf 6 %. Ich brauche einfach nicht dieses Maß an Flexibilität, um die 6 % zu akzeptieren. Klar, Echtzeitüberweisung zu jeder Zeit ist eine tolle Funktion, aber ich habe praktisch keinen Nutzen dafür, denn mein Leben ist in Summe nicht so dynamisch. Darüberhinaus sind es letztlich doch Konsumkredite, welche mit dem Tagesgeldkonzept verschleiert werden. Ich muss echt gestehen, daß ich immer wieder überrascht bin, wie Bondora im Prinzip monatlich von Rekord zu Rekord eilt. Dabei ist es egal, welche Statistik wir uns anschauen - Neuanlage von Geldern, Kreditvergabe in deren Märkten, neuen Nutzer … alles steigt systematisch an. Klar, wir wissen natürlich nicht, wieviele der neuen Nutzer auch Geld deponieren.
Start war im Januar 2024
Ausstieg im Mai 2025
Spitzeninvestition: 100.000 € im April 2024 für 3 Monate zum Parken
Warum der Einstieg:
Gestartet als "Bondora Kopie", aber im Laufe der Zeit zu einem soliden Standbein in vielen Portfolios geworden. Mittlerweile bietet die Plattform auch deutlich mehr, wie nur eine "One Click Plattform zum Einstieg in P2P sein.
Warum der Ausstieg:
Ich war nie in die "Vaults" investiert und werde das ich vermutlich auch nie sein, weil sozusagen Festgeld auf bis 2 Jahre für bis zu 10,52 % kein gutes Verhältnis sind. Insofern nur 7,5 % Rendite im normalen Konto, wobei es “früher” das loyalty programm noch gab, was sie leider gestrichen haben. Das fand ich unnötig, weil es Investoren über den Renditewunsch bzw- druck in die vaults zwingt. Ansonsten sind die Gründe ähnlich Bondora, wobei ich mit 10 Tagen Bearbeitungszeit gut zurecht komme. Die mittlerweile eingeführte Sofort-Auszahlung bis max. 1.000 € ist für mich maximal ein Gimmick. Wer das noch nicht kennt, gern im monefit Hilfezentrum nachlesen.
Ich überlege gerade diesen Account oder Bondora als Lagerort für die Mieterkaution zu nutzen.
1% Cashback auf eure Investitionen in den ersten 30 Tagen (durchschnittliches Investment).
Dazu kommt noch ein extra Einmalbonus in der aktuellen Kampagne vom 17.02.2026 bis 05.03.2026.
€1,000+ → €20
€5,000+ → €100
€10,000+ → €200
(Stand 27.02.2026)
Start war im November 2022
Ausstieg im Juni 2025
Spitzeninvestition: keines als absolute Zahl, aber immer um die 20.000 € investiert zur der Erhaltung des Loyalitätslevels bei monatlicher Zinsauszahlung von April 2024 bis Juni 2025.
Warum der Einstieg:
Damals hatte ich überall gelesen, daß man hier "vollständig automatisiert" unterwegs ist.
Warum der Ausstieg:
Robocash hatte eine insgesamt schwierige Gemengelage in 2025, weil ein paar Dinge zusammengekommen sind. Im Prinzip hat sich der cashdrag seit dem Einstieg konstant durchgezogen ohne merkliche Besserung. Ich habe das folgend dargestellt, aber es ist ein gebasteltes Bild, weil ich die Achsbezeichnungen an den relevanten Zeitraum geschoben habe. Dabei erkennt man gut ,wie bei konstanter Accountsumme (Bildtitel - Performance) die monatlichen Zinsen langfristig sinken (Bildtitel - Income).
Fortsetzung Ausstieg Robocash:
Dann kam noch der Lizenzentzug von Digido in Singapur seiner Zeit dazu. Ein Regulator, welcher die Arbeitsgrundlage eines Kreditanbahners entzieht, ist kritisch aus meiner Sicht für das Geschäftsmodell. Sie haben damals propagiert, daß der Betrieb weiterlaufen wird, was ich aber anzweifelte und mich heute immer noch wundert. Ein Auto ohne HU und AU darf ja auch nicht mehr fahren. Die Finanzen hatten sich auch spürbar abgekühlt, wenn man in die Jahresberichte mal reinschaut - 2022, 2023, 2024 - Fazit dazu: Eigenkapitalquote spürbar sinkend und praktisch kein Gewinn mehr. Im Kontext dessen war es zwar konsequent und logisch die Gruppengarantie aufzuheben, aber natürlich wenig gut für uns Investoren. Mir waren das zusammen ausreichend Gründe für den Zweitmarkt-Exit. Das war eine erfreuliche Erfahrung gewesen, weil alles quasi in Echtzeit verkauft wurde. Das ist der einzige Vorteil von cashdrag.
Start war im Januar 2025
Ausstieg im Juni 2025
Spitzeninvestition: 10.000 € zur Erreichung des kleinsten Loyalitätslevels von März bis Mai 2025.
Warum der Einstieg:
Lonvest war damals jung und wirkte bereits gut, denn Telegram lief seiner Zeit geräuschlos und beschwerdefrei. Das mag aber am zeitigen Einstieg und damit den eher hartgesottenen Investoren gelegen haben. Aus meiner Sicht hadert die Plattform mit dem Erwachsen werden.
Warum der Ausstieg:
Auch bei Lonvest kommt analog Robocash einiges zusammen. Zunächst sei hier genannt, daß es trotz mehrjähriger Aktivität keine auditierten Finanzzahlen von Lonvest selbst oder der dahinterliegenden Space Crew Finance Gruppe gibt, obwohl vom CEO im März 25 in einem Interview versprochen und sogar terminiert. Ergänzend dazu wurden im April 2025 im Prinzip alle Zinsen gekürzt und alle neuen Kredite länger 6 Monate Laufzeit auf endfällige Zahlung umgestellt. Während meiner aktiven Investorzeit wurde Malaysia als zukünftiger Markt angekündigt, aber bis heute nicht umgesetzt oder Alternativen eröffnet. Weiterhin wurde mir der Registrierungsbonus doppelt bezahlt und bei meiner Selbstanzeige dennoch alles eingezogen, nicht mal 10 oder 25 € für bughunt wurden auf Nachfrage gewährt. Da hätte ich mir etwas Kulanz gewünscht. Eine nervige Funktion war es, daß pro Anlage nur 2.000 € möglich sind - man muss also mehrere Pakete schnüren und ggf. Fälligkeiten kombinieren, um einen gewissen cashflow zu generieren. Im Kontext des Loyalty Programm muss man aufpassen, denn das arbeitet messerscharf und ohne Toleranzen mit dem investierten Betrag. Hat man soviel investiert, ist alles gut, aber wenn man bspw. gerade einen Tag wegen Re-investition mit dem investierten Betrag unter die Schwelle fällt, ist direkt der Status weg. Das steht nur nirgends so klar - daher muss man reichlich drüber investieren, um nicht aus der Stufe rauszufallen. Auch hier würde ich mir etwas Spielraum, wie bspw. bei Loanch oder Esketit wünschen. Da hat man jeweils 7 Tage Zeit wieder reinzukommen und alles bleibt beim Alten. In meinem Falle wurde der Loyalitätsstatus initial auch nur über den Support aktiviert.
Start war im Mai 2024
Ausstieg im Juni 2025
Spitzeninvestition: 10.000 € zur Erreichung des kleinen Loyalitätslevels von Juni 24 bis Jan 25
Warum der Einstieg:
Diversifizierung meiner P2P Aktivitäten in die Immobilienbranche.
Warum der Ausstieg:
Ihr wisst ja: Alex mag keine Immobilien. Daher ausprobiert, aber das fühlte sich in Summe einfach nicht gut an. Auf Fintown trifft man 3 Typen von Projekten. Zum Einen Entwicklung, sowie zum Anderen noch Vermietung, aber auch die sogenannten Flexis. Bei einem Entwicklungsprojekt (Typ 1) investiert man ganz bewusst in ein einzelnes Objekt, wo ich mich immer Frage, wie gut ich das prüfen kann. Es wird also Grundstück gekauft, Papiere und Genehmigungen eingeholt, Architektur, Bau, Inbetriebnahme Verkauf - der klassische Weg eben. Es dauert also Jahre, bis das Ausfallrisiko merklich sinkt. Vermietung (Typ 2) sind eben Objekte, welche bereits fertiggestellt wurden, aber nicht verkauft werden, weil für die interne Vermietung vorgesehen. Es ist also deutlich weniger risikoreich, wie Entwicklung und damit auch renditeschwacher. Typ 1 und 2 haben eine feste, mehrjährige Anlagedauer und sind endfällig, also nur Zinsen und dann nach der Laufzeit gibt es die Einlage wieder. Der 3. Typ, die Flexis sind auch fertige Objekte, welche täglich Zinsen abwerfen und jederzeit nach einer Mindesthaltedauer abgestoßen werden können und damit am risiko- und renditeärmsten sind. Die hatte ich überwiegend und ich kann gar nicht sagen, ob es diese aktuell noch als Anlagevariante gibt.
Zu guter letzt kam das Thema “The Seed” als Riesenprojekt in Costa Rica auf, was für mich prädestiniert zum Scheitern ist - räumlich weit weg, außereuropäische Kultur, anderes Klima, anderes politisches System, andere Vorschriften, … - damit sind viele gute Erfahrungen aus Prag einfach nichts wert aus meiner Laien-Sicht. Da kann man sich wirklich sehr leicht verheben. Über alle Objekte hinwelt gilt, daß die Streuung sehr überschaubar war, weil letztlich alle Objekte zum Einsteigen nur an wenige physische Orte gebunden waren, also einzelne Wohnungen in Häusern.
* 1% Cashback auf die Investitionen in neue Projekte in den ersten 60 Tagen und aktuell dazu die Spring Boost Kampagne mit verschiedenen Level für weitere 4 - 5,5 % Cashback - solange verfügbar bis die 3 Mio. Gesamtinvestment erreicht sind.
(Stand 27.02.2026)
Start war im Juli 2024
Ausstieg im November 2025
Spitzeninvestition: 3.500 € im November 2024
Warum der Einstieg:
Diversifizierung meiner P2P Aktivitäten in die Immobilienbranche.
Warum der Ausstieg:
Am Ende ist es die gleiche Geschichte, wie bei Fintown mit dem Unterschied, daß es hier viele Objekte gibt. Da hängt man also noch mehr von den zur Verfügung gestellten Objekten ab. Auch das habe ich zeitig aufgegeben. Die beste Startstrategie aus meiner Sicht ist einfach 100 € als Mindestbetrag überall reinstecken und darauf setzen, daß Crowdpear weiß, was es tut. Das war in 2025 eher schwierig, weil a) Zinsen gefallen sind und b) das Angebot kontinuierlich sehr überschaubar war. Das ist jetzt beides wieder besser geworden. Dazu kam, daß das Partnerprogramm mit Peerberry zur Übernahme des Loyalty Levels von Peerberry auf Crowdpear zum Ende 2024 gestrichen wurde. Das gab es zum Start der Plattform und gab mir eben +1 % vom Start weg, weil ich seiner Zeit ein Platinum Investor auf Peerberry war. Das machte es nochmal uninteressanter, weil eben jetzt größere Summen nötig waren, um die eigene Loyalität auf Crowdpear aufzubauen, sowie die Zinsstaffel pro Objekt zu aktivieren. Persönlich komme ich auf knappe 11,5 % Rendite in der genannten Zeit mit meinen Objekten. Da litauisch reguliert, sind von Natur aus hohe Quellensteuern zu entrichten, was mit einer Ansässigkeitsbescheinigung reduziert werden kann. Der Prozess und die Formblätter waren mir aber stets ein Graus und ich habe auch auf Grund meines kleinen Invests darauf verzichtet. Da Crowdpear an sich über einen Zweitmarkt verfügt und die Plattform letztlich läuft, kann ich mir eine Rückkehr grundsätzlich vorstellen. Selbst die Rückholungen passieren “einfach so” und laufen geschmeidig ab. Meine generellen Zweifel am LTV Prinzip werden also positiv überrascht, denn die scheinen zu wissen, was Sie tun. Da merkt man aus meiner Sicht, daß sich das Crowdpear Team aus dem Peerberry Team gespeist hat. Daher auch schön zu sehen, daß Rita für beide Plattformen kommuniziert.
Start war im Juli 2024
Ausstieg im Dezember 2025
Spitzeninvestition: ca. 18.500 € im April und May 2025
Warum der Einstieg:
Kein mir bekannter Blogger hat über die Plattform berichtet, aber in der community gibt es eigentlich nur Fans der Plattform. Sie wurde mir hier und da als Geheimtip gehandelt.
Warum der Ausstieg:
Das ist die einzige Platform, wo der Ausstieg nicht selbst gewählt war. Stikcredit wurde zum 31.12.2025 abgeschalten und bereits ab April 2025 durch Afranga ersetzt. Es hat sich ganz viel geändert und letztlich soll mit der neuen Plattform alles sicherer, reguliert und entspannter für Investoren laufen. Das liegt daran, dass nicht jeder einzelne von StikCredit ausgegebene Konsumkredit direkt re-finanziert wird, sondern Geschäftskredite an bspw. Stikcredit vergeben werden. Damit refinanzieren die Kreditanbahner auf Afranga die ausgegebenen Konsumkredite intern selbst.
Ich habe den guten Einstieg dort verpasst und für mich hat Afranga noch hier und da Makel. So gibt es keinen Auto-Invest, keinen Zweitmarkt und Zinsen sind stark gefallen. Entscheidend ist aber immer für mich das Quellensteuerthema gewesen. Das habe ich im Plattformwahl für Neulinge Teil 3 Artikel stärker beleuchtet.
Da die Plattform offiziell und total sauber vom Anbieter beendet wurde, habe ich hier nicht mit dem Support korrespondiert. Kurz nach Weihnachten wurde absolut alles, was ich noch an Restbeständen hatte "abgekauft".
Wenn wir nun schon 7 genannt haben, stellt sich aus meiner Sicht die Frage, wer die Nr. 8 sein wird. Ich denke, daß dies kein Geheimnis ist, wer die monatlichen Updates eifrig verarbeitet. Zum Stand der Veröffentlichung wird es Peerberry sein, aber das greifen wir sicher dann im Sommer 26 nochmal auf, wenn es vollzogen ist. Dank des eingeführten Zweitmarktes (Beitrag zur Eröffnung) könnte ich vermutlich auch sofort aussteigen, aber da ich nur noch wenige alte Langläufer halte, lasse ich diese auslaufen. So sieht der bescheidene Rest an Peerberry-Krediten aktuell aus:
Wie man erkennen kann, habe ich diese überwiegend im April 2024 erworben. Die letzte Zahlung des letzten Kredites wird für 28.07.2026 angezeigt. Damals zum Kaufzeitpunkt waren die 11 oder 11,25 % Zins eher klein, weil bspw. Kurzkredite aus Kenia 12,75 % mit Loyalität gegeben haben. Nunja, etwas wehmütig werde ich schon gerade, aber das hebe ich mir für den Sommerpost dann auf. Man sieht an dem Auto-Money-Kredit, wo Peerberry aktuell steht. Recht magere 8 bis 9,5 % + Loyalität bei für P2P vergleichsweise hoher Sicherheit durch die Aventus Gruppe mit knapp 95 Mio. € Gewinn in 2025.
Aurum wollte 2025 Estateguru stilllegen, was leider nicht geklappt hat. Dazu hat er einen dedizierten Beitrag verfasst, welchen ihr hier finden könnt. Seine verbleibenden 250 € wollen einfach nicht zurück, wie es scheint, weil auch die 5. oder gar 6. Auktion der Wohnungen nicht geklappt hat. Mittlerweile wurde der Kaufpreis von 512.000 € auf 499.000 € reduziert. Wir werden sehen, ob diese Reduktion ausreichend hoch ist, daß jemand zuschlägt.
* 0,5% Cashback über die Registrierung mit unserem link auf alle Investitionen innerhalb der ersten 90 Tage nach Registrierung
Bis zum 10.03.26 gibt es noch eine spannende Kampagne mit zusätzlich 1 % Cashback auf alle Käufe. Registrierung für die Kampagne innerhalb eures Accounts über einen Banner auf der Startseite! Maximal 200 € zusätzlich möglich! Aktuell gibt es öfters 13 und 14 % Kredite!
(Stand 27.02.2026)
Wenn man nun seinen Account auf 0 reduziert hat, stellt sich die Frage, was man damit anfangen soll. Als erste Möglichkeit vielleicht nichts, einfach so lassen. Dabei aber aufpassen, daß man sich dadurch keine Inaktivitätsgebühren einheimst. Plattformen, wie bspw. Mintos & Estateguru haben diese eingeführt, informieren aber über die zukünftige Fälligkeit vorher per mail bzw. verknüpfen dies sowieso nur mit nicht investiertem Kapital.
Als weitere Option kann man den Account löschen lassen, wobei man dort aufpassen sollte, daß man sich die Steuerbescheinigung für das aktuelle Jahr entsprechend vorher speichert. Ich gehe davon aus, daß ihr vorige Jahre bereits abgelegt habt. Allen Plattformen ist gemeinsam, daß man diese jederzeit dynamisch erstellen kann. Das geht also alles unabhängig vom Support.
Wie erstellt man nun die Bescheinigung pro Plattform für die heruntergefahrenen Plattformen?:
Bondora:
Navigationspunkt “Kontoauszüg”,
Anfang und Ende des Wunschzeitraums eingeben,
“Bericht erzeugen” und das PDF dafür wird direkt heruntergeladen.
Monefit Smartsaver:
auf Profil oben mittig klicken,
links Steuerbericht auswählen,
im “Zeitraum”-Feld Anfang und Ende angeben, per Anwenden bestätigen,
“Steuerbericht herunterladen” klicken und das pdf wird heruntergeladen.
Robocash:
Navigation oben mittig “Kontoauszug”,
Neue Auflistung, Kontoauszug erstellen,
Anfang und Ende eingeben und nun kommt es - Auszugstyp “Steuerbericht”,
"Kontoauszug erstellen” und herunterladen - leider nur ein word-Dokument.
Lonvest:
Links in der Navigation “Stellungnahme”,
Oben umschalten auf “Steuererklärung”, den Zeitraum angeben,
Es wird eine neue Zeile erzeugt und herunterladen anklicken.
Fintown:
“my account” in der Navigation links anklicken - 3. punkt ist “Reports”,
Anfang und Ende eingeben, auf “PDF” drücken und es wird heruntergeladen.
Crowdpear:
Statement in der Navigation links, dann tax statement oben,
Es gibt direkt einen button mit “generate tax statement for the current year”, dann herunterladen.
Ich habe hierzu mit dem support korrespondiert und zitiere die relevanten Teile.
Da die Kommunikation in Englisch ablief, habe ich diese Teile übersetzt:
Bondora: das kann man einfach selbst einleiten, denn es gibt es einen entsprechenden Knopf in den Einstellungen dafür. Insofern einfach machen - “... Bitte beachten Sie, dass das Konto über die Seite „Einstellungen“ geschlossen werden kann, indem Sie auf „Konto schließen“ klicken.“
Monefit: „Um Ihr Konto dauerhaft zu schließen, müssen Sie lediglich eine Anfrage an info@monefit.com senden und bestätigen, dass Sie die Löschung wünschen. In den Einstellungen gibt es keine Schaltfläche, mit der Sie dies selbst durchführen können.“
Robocash: „Um Ihr Konto zu schließen, müssen Sie eine Anfrage an support@robo.cash stellen. Daraufhin erhalten Sie eine automatische E-Mail, die Sie durch den Vorgang der Kontoschließung führt.“
Lonvest: „Sie senden eine Anfrage an info@lonvest.com, in der Sie uns bitten, Ihr Konto und Ihre persönlichen Daten zu löschen. Wir überprüfen, ob noch Guthaben auf Ihrem Konto vorhanden ist. Wenn ja, muss dieses zunächst auf Ihr Bankkonto überwiesen werden, damit das Guthaben auf null sinkt. Danach werden wir Ihr Konto und die damit verbundenen Daten löschen.“
Fintown: „Die Löschung Ihres Kontos kann nicht direkt über Ihre Einstellungen vorgenommen werden. Um Ihr Konto vollständig zu löschen, reichen Sie bitte eine Anfrage über info@fintown.eu ein, und wir werden diese für Sie bearbeiten.“
Crowdpear: „Ja, Sie sollten auf die Schaltfläche unten auf Ihrer Crowdpear-Einstellungsseite klicken. Bestätigen Sie dann die Anfrage in Ihrer E-Mail, und ich werde Ihr Crowdpear-Konto löschen.“ Folgend ein Bild dazu – das ist echt unscheinbar ganz, ganz unten in euren Einstellungen – unter eurem persönlichen Freunde werben Freunde Link.
Explizit und auch sinnvoll zieht sich im mail-verkehr durch, daß ihr jeweils folgende Informationen für euch separat speichern solltet:
Eure Investor ID - die sollte sich in euren Accounteinstellungen finden lassen, alternativ einfach aus der Überweisungsvorlage, weil diese Zahlen- und Ziffernfolge typischerweise eure eindeutige Zuordnung als Anleger ermöglicht.
ALLE Steuerbescheinigungen pro Jahr, also nicht nur das aktuelle Jahr - falls ihr das vergesst:
bei Crowdpear, Robocash, kann das jederzeit nachträglich nochmal erzeugt werden über den support, wie man mir sagte.
Bei Monefit, Fintown, Lonvest ist das nicht der Fall - da wird mit der Accountschließung scheinbar alles gelöscht
Von Bondora habe ich zu dem Punkt keine Rückmeldung erhalten.
Transaktionshistorie lückenlos vorhalten - auch für P2P Dash nützlich.
5 € Anmeldebonus bei Bondora Go & Grow über unseren *Affiliate Link.
(Stand: 27.02.2025)
Monefit Smartsaver gibt einen 0,25 % Willkommensbonus nach 90 Tagen.
(Stand: 27.02.2025)
Jetzt sind alle Steuerbescheinigungen für das aktuelle Jahr produziert und gespeichert (checkt nochmal, daß Sie auch wirklich heruntergeladen worden!). Jetzt nochmal kurz überlegen, was haben wir davon, wenn wir den Account löschen lassen?
Ach ja, bei spannenden Aktionen könnte man ja dann wieder einsteigen, womit sich die Frage stellt: "Darf ich prinzipiell wieder einen Neulingsbonus erhalten?" und wenn ja, ab wann oder spricht etwas dagegen.
Ich habe jeweils nachgefragt und mehr oder minder klare Antworten erhalten:
Bondora: keine Antwort auf erneute Registrierung und entsprechende Sperrzeit
Monefit: "... Im Allgemeinen sind Willkommensboni für Erstnutzer gedacht. Wenn ein Bonus bereits genutzt wurde, ist es möglich, dass bestimmte zukünftige Werbeaktionen nicht mehr gelten. Darüber hinaus ist das wiederholte Schließen und Wiedereröffnen von Konten kein normales Nutzungsverhalten und kann sich auf zukünftige Risiko- oder Compliance-Bewertungen auswirken."
Robocash: "... Wenn Sie Ihr Konto jetzt löschen und später ein neues erstellen möchten, können Sie weiterhin von unserem „Freunde werben Freunde”-Programm profitieren. Sie benötigen lediglich einen Freund, der bereits auf unserer Plattform registriert ist und Ihnen seinen Empfehlungslink mitteilt."
Lonvest: "...Gemäß den Bedingungen des Bonusprogramms haben nur Nutzer Anspruch auf einen Willkommens- oder Empfehlungsbonus, die sich zum ersten Mal registrieren und den KYC-Prozess durchlaufen. Das Löschen eines Kontos und die Erstellung eines neuen Kontos, um erneut einen Aktionsbonus zu erhalten, würde als Versuch angesehen werden, die Programmregeln zu umgehen, und ist daher nicht zulässig."
Fintown: keine Antwort auf erneute Registrierung und entsprechende Sperrzeit
Crowdpear: "... Nein, es gibt keine Sperrzeit. Sie können ein neues Crowdpear-Konto mit derselben E-Mail-Adresse erstellen, sobald Ihr Antrag auf Löschung des Kontos genehmigt wurde."
Wir haben also gelernt, daß Plattformen es in der Breite eher nicht schätzen, wenn man den Account löscht und dann bspw. in 3 oder 6 Monaten wiederkommt.
Jetzt nutze ich die ganze Zeit Begriffe, wie: Löschen, Abbau, Herunterfahren, etc. - ich will nochmal wiederholen, daß das keine P2P Portfolioschließung ist, sondern nur die Verarbeitung der Bereinigung von 2025. Aurum und Ich sind noch lange nicht mit P2P fertig und die Branche hoffentlich auch nicht mit uns!
Damit ist es schon wieder viel Text geworden und ich will mich an einem Fazit versuchen. Aus meiner Sicht ist das Konsolidieren von Plattformen im Sinne einer Nutzungsberinigung immer ein guter Schritt, um mental geordnet zu bleiben und einen Fokus bspw. auf Kreditarten oder Mindestzinsen zu setzen. Darüberhinaus reduziert es Verwaltungsaufwand, also Zeit und mentale Last im Kopf. Direktes Löschen von Zugängen ist dabei der letzte Schritt als Bereinigung. Das fühlt sich aus meiner Sicht gut an, weil es ein echter Abschluss ist, aber leider faktisch nichts bringt, abgesehen vom guten Gefühl. Da mich dieses bspw. allerdings oft leitet, werde ich das wohl im Falle von Fintown und Robocash durchziehen, aber bspw. Bondora, Monefit (wer weiß, was da noch alles kommt?) und Crowdpear (möglicherweise doch nochmal den Geschmack testen) belassen. Letztlich führt bei größeren Portfolios und etwas Konzentrationsangst nichts an mehreren oder gar vielen Plattformen vorbei, also schon rein mathematisch nicht. Erneute Registrierung wird in der Regel ausgeschlossen, weil die Plattformen das wiederholte Abgreifen von Bonus natürlich vermeiden wollen.
Habt ihr schon mal so richtig einen Account gelöscht? Welche Plattform war es? Seid ihr zurückgekehrt? Gb es nochmal den Registrierungsbonus?
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Eure Macher
Aurum & Alex