Veröffentlichungsdatum: 22.05.2026
Kein Bock auf Lesen? Hier hat es Alex für euch vertont: Youtube
Hallo liebe Leser,
hier und da kommt die Frage hoch, wie eigentlich die Verteilung meiner Assets aussieht und damit wieviel % Vermögen in P2P steckt. Das nehme ich übergeordnet einfach mal zum Anlass aufzuklären, wieso ich P2P bisher so surreal klasse finde im Vergleich zur Börse. Mit Börse meine ich alles, was irgendwie zentral handelbar ist - also Einzelaktien, ETF, Optionsscheine, Anleihen, etc. …
Ich würde das aber gern als eine subjektive Abhandlung sehen, statt einem Uni-Vortrag und Überblick über Anlageklassen. Der Beitrag setzt also stark darauf, daß du, lieber Leser, ein bisschen Breitenwissen in der Finanzwelt besitzt und ggf. auch ein Bauchgefühl darüber hast, wie dein Gesamtportfolio läuft und das im Kontext von Geopolitik und Makroökonomie einordnen kannst.
Dann lasst uns mal aus der Helikopterperspektive mal schauen, was P2P Kredite eigentlich so ausmacht. Start soll hier sein, daß wir die P2P Branche mal in einen Satz pressen: wir Privatpersonen vergeben anderen Privatpersonen oder Unternehmen Kredite unabhängig von der Größe, Branche und Ort. Da wir typischerweise keine Kontakte haben, gibt es Plattformen, welche Angebot und Nachfrage zusammenbringen, ergo einen Mittelsmann oder Intermediär, wie das professionell heißt. Diese werden manchmal überwacht, aber eben nicht notwendigerweise immer. Das ist in P2P freiwillig, sich diesem Regime zu unterwerfen. Für das geliehene Geld erhalten wir als Kreditgeber Zinsen, während der Kreditnehmer entsprechende Raten bezahlt. Über die Verteilung von Zins und Rückzahlung über die Laufzeit entscheidet ein Zahlungsplan, welcher bei Ausgabe des Kredits vereinbart wird. Dadurch ergibt sich eine vertragsbasierte Forderung zwischen Kreditnehmer und -geber. Unsere Kredite sind nicht an der Börse handelbar, wenngleich gelegentlich die Möglichkeit bei den Mittelsmännern besteht, diese mit anderen Kreditgebern zu tauschen bzw. zu kaufen oder verkaufen. Die generelle Rückzahlung hängt an der Zahlungsfähigkeit und -willen des Kreditnehmers, also an seiner Bonität genauso wie wir Kreditgeber nur Geld geben können, was wir unmittelbar besitzen.
Bei börsengelisteten Produkten ist es so, daß die entsprechenden Wertpapiere an regulierten Börsen gehandelt werden. Es gibt also kein Geld was hin und her bewegt wird, sondern die Preisbildung erfolgt durch Angebot & Nachfrage für irgendwelche Stücke von Unternehmen, wenn wir mal Einzelaktien in einen Satz pressen wollen. Stücke natürlich nur, wenn es auch Anteile gibt und etwas "Echtes" erworben wird. Durch die verpflichtete Regulierung über eine Börsenaufsicht (fairer Wettbewerb vs. Insiderhandel) in Verbindung mit Nationalbanken ergibt sich eine hohe Qualität der Produkte (KIID bzw. wesentliche Anlegerinformationen bei fonds, Factsheets bzw. Produktinformationsblätter bei ETF, …), sowie eine absolut hohe Markttransparenz (Stichwort: Echtzeittracker). Durch Angebot und Nachfrage kann man grundsätzlich jederzeit den Markt verlassen, denn im Zweifelsfall einfach mit dem Verkaufspreis nach unten gehen.
Wie stufe ich nun die P2P Welt ein bzw. was mag ich konkret? - folgend gehen wir Punkt für Punkt durch einige Themen durch und ich ordne diese im Kontext P2P bzw. Börse entsprechend ein. Jedenfalls:
Ich nenne das gern so, denn bspw. irgendein Politiker gibt ein Interview oder eine Pressenachricht heraus und am Morgen danach steht alles Kopf. Ich denke da bspw. an die Automobilindustrie im Kontext China, Abgasregulierung über EU7 oder die Diskussion um das “Verbrenner-Aus”. Da gibt es einfach endlos viele weitere Beispiele. Es kommt über irgendwelche Thinktanks, Beratergremien, Strategiepapiere oder Novellen aus der EU über irgendwelche Kanäle an die Medien, wobei die relevanten Details vollkommen unklar sind bzgl. welche Werte exakt, welche Höhe in welchen Jahren, Strafen bei Überschreitung, welche Fahrzeugalter, welche Motorisierungen, …
Auswirkungen Börse: schwupp rutscht der gesamte europäische Autosektor ganze 5% nach unten. Diese Eintrittsereignisse sind nicht vorhersagbar und damit steht man als Privat- und Kleininvestor am besagten Morgen danach völlig überfordert da. Man hatte nicht die richtigen Infos zur richtigen Zeit, in der richtigen Qualität vorliegen, um gute Entscheidungen zu treffen. Da kann man nur ins offene Messer reinlaufen und hängt garantiert hinterher. Durch Größe, Einflussfaktoren, Wechselwirkungen und Weitläufigkeit der Börse hat man einfach keine Chance sozusagen “vor die Welle” zu kommen. Insofern eher Mitschwimmen und ein bisschen Glück haben.
Auswirkungen P2P: Im Grundsatz kann das bei P2P genauso passieren, wenn bspw. eine Regulierung irgendwo spontan getroffen wird, aber das ist mir bisher noch nie passiert. Wenn bisher etwas gekommen ist, dann gab es einfach ganz konkrete Entscheidungen in einem Land, wo man die Auswirkungen dann überschauen konnte. Dazu kommt aus meiner Sicht stets ausreichend Zeit bis zum Inkraft treten, in der Regel auch ein Jahr oder gar Jahre. Im Zweifelsfall sinkt der Zins, wenn bspw. Anti-Wucher-Gesetze kommen oder Produkte werden folgend der Veröffentlichung nachgebessert bzw. ersetzt, wenn bspw. Konsumkredite nicht mehr durch Ausländer finanziert werden dürfen.
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(Stand 20.03.2026)
Vom Typ Anleger her suche ich gern Anschluss verbunden mit ein bisschen Reibungsfläche. Ich habe manchmal verrückte Ideen und des Öfteren mangelt es mir an Interesse und Zeit, wirklich gründlich für Anlageentscheidungen zu recherchieren. Ich bin ziemlich vertrauensvoll und vertraue gern auf mein Bauchgefühl sowie Kontakte bzw. Tippgeber.
Auswirkungen Börse: Mir ist es zu den aktiven Zeiten nicht gelungen irgendwie einen Anschluss zu finden. Es gab zwar zig kommerzialisierte Anbieter, newsletter, guides, etc. - mir hat seiner Zeit aber im Abstimmungsbedarf nichts geholfen, weil eben auch bei guter Quali die Infos viel zu spät verfügbar waren. Das mag heute anders sein, aber dennoch muss man eine Community erstmal treffen. Aus meiner Sicht ist Börse deutlich zentraler aufgebaut im Vergleich mit P2P. Youtube ist auch voll mit Aktienbloggern. Bei soviel Angebot bin ich auch mehr verwirrt, wie erhellt.
Auswirkungen P2P: Ich erlebe P2P als stark communityorientiert und damit freundlich in der Grundeinstellung. Viele teilen Infos einfach selbstlos, was schön ist und vor allem eben auch Allen hilft. Das mag vielleicht daran liegen, daß P2P eher klein und nischig ist und es damit Parallelen zu Familienstrukturen gibt. Jede Plattform hat ihre Channels, wo sich gekümmert wird und Probleme, Herausforderungen angesprochen werden. Abhängig von Häufigkeit, Schwere, Betroffenheit, Plattformdesign und ggf. Exit-Möglichkeiten hat man seine Chance etwas tun zu können. Insofern gern einfach Telegram anschalten und in die Gruppen pro Plattform eintreten für etwas Informationsvorsprung vor anderen Nutzern. Wir für unseren Teil geben jedenfalls soviel wir können weiter und versuchen auf Fragen so gut es uns möglich ist, zu antworten. Das kommt manchmal spammig rüber, wenn es hin und hergeht, aber hat gute Absicht. Das klingt jetzt kitschig, ich weiß, aber ist dennoch hoffentlich glaubhaft.
Regulierung ist gut und schön, aber eben keine Garantie. Wie im Neulingsposts (Teil 1, Teil 2, Teil 3 ) geschrieben, stellt das ein Fundament dar, was bisher Mindeststandards absichert.
Auswirkungen Börse: Nehmen wir als gutes Beispiel mal WireCard, was ich als totales Systemversagen ansehe. Länger im DAX gelistet, EY langjährig als Auditor und die BAFIN als Regulierer neben der Bundesbank. Die Zahlenlage im Sinne der Verluste ist nicht ganz klar, aber es tauchen immer wieder 50.000 Aktionäre als betroffene Menge und 8,5 Mrd. € Verlust auf. Die Aktionäre gehen wohl leer aus, weil es im Vergleich nur 650 Mio. € an Werten zu liquidieren gibt. Leider stehen die Aktionäre in der Gläubigerkette nicht auf der ersten Stelle. Die Veruntreuungsgefahr ist also auch and der Börse real, wenngleich das sicher eine Ausnahme ist. Dennoch ist es einfach so, daß jedes System ausgetrickst, getäuscht oder ausmanövriert werden kann!
Auswirkungen P2P: Es gibt verschiedene Standards, wie bspw. ECSP als die europäische Crowdlendinglizenz, aber bspw. auch die Nationalbanken von Litauen und Lettland haben ihre Standards. MIFIDII an der Stelle nicht zu vergessen. Es mangelt also auch bei P2P nicht an Standards für Transparenz und Prozessqualität für interne Abläufe, aber an Konformität der Plattform bzw. Kreditanbahnern zu den Standards. Regulierung ist bei P2P bislang freiwillig und das ist der wesentliche Unterschied. Festzuhalten gilt aus meiner Sicht aber, daß die Regulierung bisher gut funktioniert, denn es gab bisher keine Ausfälle an regulierten Plattformen. Bewusst zähle ich Selbstverpflichtungen, wie bspw. für AML der Polyreg und ähnlich Weiches nicht dazu! Alle Skandale in der P2P Welt (Grupeer, Envestio, Kuetztal, …) sind bislang nur auf unregulierten Plattformen oder Kreditanbahnern von Statten gegangen.
Ich spreche ja immer davon, daß Finanzzahlen wichtig sind. Wieso? Weil bspw. an der Finanzkraft von Kreditanbahnern die Stärke zur Einhaltung der Rückkaufverpflichtung hängt. Das Problem ist, daß zwischen dem Geschäftsjahresende zum 31.12. und dem Erscheinen der auditierten Finanzen über das Geschäftsjahr gern mal 3 bis 9 Monate vergehen können. 3 Monate ist schon ok, aber 9 Monate echt spät, weil das Folgejahr damit ja schon wieder zu 75 % vorbei ist. In P2P gibt es zum 30.06. hin eine Konzentration, weil Lettland eine Abschlusspflicht bis 30.06. gesetzlich vorschreibt und dort sind viele Plattformen und Kreditanbahner registriert.
Auswirkungen Börse: Gelistete Unternehmen sind verpflichtet unterjährig ihre Prognosen zu pflegen. So gibt es Bestätigungen, Gewinnwarnungen oder auch Erhöhungen der Prognose abhängig vom Produkt bzw. Unternehmen immer wieder. Aus meiner Sicht wird ziemlich schönfärberisch gearbeitet und selbst schlechte News klingen an sich gut oder wenigstens nicht schlimm. Diese Inhaltsblöcke auseinanderzunehmen und in den Kontext zu setzen, ist als Laie eine schwierige Aufgabe und schon steht man wieder allein da. Durch diese Praxis bzw. den Spielraum von aufgeschriebener Sprache, also Text, sowie dem Versatz der Berichtszahlen taugt das wenig, weil auch da zeitlich “der Drops schon gelutscht ist”. Insofern eine nette Idee der Berichtspflicht, aber in der Realität aus meiner Sicht nur bedingt tauglich.
Auswirkungen P2P: Es gibt etliche Kreditanbahner, welche unterjährig zumindest einige Zahlen bereitstellen, was dann gern mal "Management-Report" genannt wird. Dazu zählen bspw. Tambadana auf Loanch oder diverse Anbahner auf Esketit, aber auch einige auf Mintos. Creditstar als Anker-Kreditgeber auf Lendermarket, sowie Treiber hinter Monefit Smartsaver und auf Mintos gelisteter Kreditgeber hat sogar früher offizielle Quartalsberichte zur Verfügung gestellt, was sie leider eingestellt haben. Kreditanbahner an der Stelle hervorgehoben, da die Plattformen an sich meist defizitär bzw. als Mittelsmann ohnehin nicht Vertragspartner sind. Deren Überleben ist nötig, aber Profitabilität im ersten Moment weniger wichtig, da sie in der Regel über das Einstellen von Krediten und folglich am Volumen hängen. Daher als Quercheck immer mal die Statistikseiten checken, daß das Bindeglied zwischen uns und dem Kreditanbahner nicht doch wegbricht. Schön zu sehen, ist das bei Income marketplace in der Statistikseite, welche als Plattform nicht profitabel sind, aber zumindest auf Jahressicht stabil wachsen.
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(Stand 21.05.2026)
... oder die Magie hinter dem Kursverlauf - Das ist aus meiner Sicht irgendwas zwischen Tarotkarten und Kaffeesatzleserei.
Auswirkungen Börse: Es gibt so viele Ansätze, Systeme, etc., dass es für den Laien auch einfach nicht fassbar ist. Weil es eben so verwirrend ist, wird da auch viel Schindluder getrieben mit Akademien. Ihr kennt sich die Youtube Werbung mit 30 Min pro Tag und dann rollt der Lambo durchs Bild mit dem Slogan: “Auch du kannst das schaffen”. Jedenfalls: Swing-Trading, Candlesticks, Elliot wellen, klassische Formationssuche, KGV-Suche, … soviele Ansätze, wie wir Leser haben. Sicher kann man diese in Teilen kombinieren für mehr Treffer im Sinne Statistik und dennoch bleibt es eben Statistik und die jeweiligen Systeme zu meistern, ist sicher eine langfristige Aufgabe. Selbst dann, wenn man es meistert und durch eine Trading-Schule geht, dann bleibt es der Versuch eine Vorhersage auf die Zukunft zu treffen. Das wird sicher nie eine 100% Quote werden und dann gilt das auch nur für einen “rationalen” Markt.
Auswirkungen P2P: In P2P habe ich einen Vertrag mit Bedingungen, fertig. Da braucht es keine Trends und Analysen abgesehen von den Finanzen der Firma oder des Kreditanbahners. Als Laie kann man da viel mit AI ausrichten, wenngleich es natürlich ein gewisses Alter braucht, um 2 oder 3 Stück in der Hand zu haben. Daher gern bei noch eher unbekannten Plattformen auf eine Statistikseite achten mit Blick auf Ausgabe von Krediten pro Monat, sowie summiert und die Verteilung oder Verschiebung von Anteilen bei mehreren Kreditanbahnern über Zeit. Ich finde Nectaro da vorbildlich mit ihren Törtchendiagrammen.
Das Schlimme ist, daß die Kosten immer anfallen und das geht alles von unserer Rendite ab. Insofern muss das erstmal erarbeitet werden, bevor wir Anleger anfangen etwas zu verdienen.
Auswirkungen Börse: Einzelaktien oder Optionsscheine haben keine Kosten, aber da muss man auch selbst ran. Bei ETFs sind es kleine Kosten, weil vieles automatisiert abläuft. Bei Fonds ist das komplett anders. Da gibt es gern 2 bis 5 % Ausgabeaufschläge bei Kauf, jährliche Verwaltungskosten der Investition und wenn Sie denn gut laufen auch gern noch einen performanceabhängigen Aufschlag. Wir starten also immer mit spürbar negativer Rendite, welche jährlich wieder einen Rücksetzer bekommt. Konkret kostet ein ETF um die 0,2 bis 0,5 %, während bei fonds, wo der fondmanager und X Analysten ihr Gehalt haben will, gern um die 1,5 bis 2,25 % Verwaltungskosten anfallen. Wie gesagt: diese Kosten fallen immer an und gehen weg, bevor wir Anleger auch nur einen Cent sehen. Aus meiner kleinen Sicht heraus behaupte ich, daß viele Produkte wenig gut laufen und uns Anlegern daher ein Stück weit wirklich weg genommen wird. Zum Glück gibt es zumindest sowas wie Trade Republic oder Scalable oder freedom24, wo die Plattformkosten und Beratergebühren weg sind, wenn man es mit Sparkasse oder Postbank vergleicht.
Auswirkungen P2P: Nutzungsgebühren gibt es bei P2P in der Regel keine, aber auch hier gibt es Unterschied bzw. Details:
Primär- und Sekundärmarktkäufe sind manuell immer kostenlos,
Auto-Invest (AI) -Nutzung in der Regel auch, abgesehen von Mintos (0,29 % vom Portfoliowert pro Tag),
Sekundärmarktverkäufe kosten manchmal ein Verkaufsgebühr, welche sich am Verkaufsvolumen orientiert und von kostenlos (Esketit, robocash, peerberry, Swaper) bis 0,85 % (Mintos) bewegt - wir hatten uns das letztes Jahr mal angeschaut und es wird wohl mal Zeit für eine Aktualisierung - Zweitmarkt Beitrag 1 für Überblick und Zweitmarkt Beitrag 2 für ein bisschen Details bzw. der Blick auf jene Plattformen, wo der Zweitmarkt nicht vorhanden ist.
In seltenen Fällen gibt es eine Nutzungsgebühr (Finbee, Neofinance, Savy) als direkte Gebühr - bei Stock.estate und Omaraha werden dafür etwas von den Zinsen abgezogen
Zum Glück haben wir den Euro. Das ist generell mal eine stabile und recht starke Währung aus meiner Sicht, wobei ich das jetzt nicht mit dem Kursverlauf des kasachischen Tenge oder ugandischen Sculing vergleichen will. Wir können mit dem Euro einfach gut tauschen.
Auswirkungen Börse & P2P: Unsere Plattformen sind in der Breite im europäischen Raum was uns mit dem Euro leicht investieren lässt. An der Stelle egal, ob Aktie, fonds, CFD oder P2P. Geld ist fast gewichtslos und ich kann damit letztlich anstellen, was ich möchte. Ich muss mir also keine Sorge um die Fernseher und Kühlschränke in Indonesien, Weizensamen in Rumänien oder Gaskraftwerke in Litauen machen. Wer möchte, kann aber auch bspw. auf Mintos in anderen Währungen investieren und holt sich damit zu allem Plattform, Ausfall, Kreditrisiko noch ein Währungsrisiko ins Portfolio. Darum geht es hier aber gerade nicht.
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(Stand: 21.05.2026)
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(Stand: 21.05.2026)
Wenn man keinen Durchblick hat, dann sucht man Orientierung. Das ist normal und völlig in Ordnung. Man möchte sein Geld ja gut aufgehoben wissen.
Auswirkungen Börse: Da Börse seit einigen Jahren in aller Munde ist und irgendwie noch Rendite geben soll im Vergleich zum klassischen Tages- und Festgeld, geht man als unbedarfter Investor vermutlich zu seinem lokalen Bänker. Der möchte natürlich verkaufen. Da er angestellt ist, darf er in der Regel nur vertreiben, was die Bank anbietet. Das aber nicht, weil er es gut findet, in der Tiefe versteht oder selbst im Portfolio hat, nein. Er oder Sie tut es, weil es Provision dafür gibt und das Teil des Gehalts ist. Das macht es ein bisschen schwierig, finde ich. Ich habe vor 15 Jahren selbst DWS TopDividende bei der Postbank gekauft. Ich habe bspw. jüngst erfahren, daß meine Oma mit seiner Zeit 80 Jahren auch noch offene Immobilienfonds angedreht bekommen hat, welche natürlich ein Jahr Kündigungsfrist, keine Performance, aber hohe Kosten bieten. Vielen Dank! Natürlich gibt es ein Beraterprotokoll und natürlich hat sie unterschrieben. Ihre Begründung: Der Mann war so nett und ich bin doch schon so lang bei der Bank. Jedenfalls: Soweit alles sicher für die Person hinter dem Tresen. Insofern gilt uneingeschränkt: DYOR oder kaufe einfach nicht! … Gern verweise ich in dem Zusammenhang nochmal auf den "Neuling 0"-blog post, um Grundsätze in P2P zum sourveränen Bewegen innerhalb der Anlageklasse bewusster zu werden.
Auswirkungen P2P: Es gibt keine Provisionen an sich, weil es keine Beraterverträge oder Angestelltenverhältnisse gibt. Ja, klar Influencer und Blogger gibt es, welche auch, abhängig von Größe, etc. hofiert werden. Natürlich sind alle neutral und unabhängig, bewerben aber immer wieder die gleichen Plattformen unter Ausschluss von Anlageberatung. Ihr kriegt die Ironie mit, denke ich. Wer sich über deren Werberlinks registriert, bekommt in der Regel sogar noch einen Bonus! Dennoch sind diese Bonis verschieden pro Plattform und klar damit wird Meinung gelenkt. In unserem Falle können wir zumindest sagen, daß wir mit unserem Privatgeld wirtschaften und dieses im Einsatz ist. Insofern besteht da hoffentlich eine gewisse Glaubwürdigkeit, weil die beworbenen Plattformen in der Regel unsere großen Positionen darstellen, ergo wir nicht nur drüber reden, sondern es wirklich machen :).
Wer bis hier her vorgedrungen ist, wird sich jetzt wohl wundern, daß da keine weitere Überschrift kommt, sondern das Fazit. Nun das liegt mal wieder an der Größe des Beitrages. Insofern gibt es hier einen cut und demnächst einen 2. Teil dazu. Ehrlicherweise vielleicht sogar einen 3. Teil. Diese Grundsatzthemen sind immer so vielfältig.
Na jedenfalls: Obwohl ich hier vom Grundtenor eher P2P vs. Börse schreibe, bin ich mir natürlich im Klaren darüber, daß bspw. Mintos absolut alles abdecken möchte. Von Einzelaktien, über ETF, zu Anleihen und weiter zu Krypto, also statt einem "vs." wird ein "sowohl als auch". Da stellt sich für den P2P Anleger schon die Frage, wie lang P2P noch eine Rolle für die Plattform spielt. Damit wird das Thema Regulierung ganz akut, da P2P damit eine größere Bühne bekommt und somit ggf. näher hingeschaut wird. Bondora strebt ebenfalls nach einer Vollbanklizenz, um dann mit den großen Bankhäusern konkurrieren zu können. Die werden sicher auch auf das Geschäftsmodell schauen. Bei beiden kommt somit sicher noch die eine oder andere Überraschung auf uns zu.
Dann aber jetzt wirklich mal ein Fazit ... ich bin jedenfalls froh, daß ich 2022 in meinen Bestrebungen nach etwas Pepp in meinen Anlagen über P2P gestolpert bin. Im Prinzip ist die Entkoppelung der Anlageklasse, und es ist keine Unabhängigkeit, echt super, weil es an der Stelle schön isoliert ist. Wir haben unsere Verträge und gut. Das bringt jetzt keine wirkliche Ruhe, aber zumindest schützt es vor den Wellen an Unsinn, Irrsinn und Quatsch, welche uns täglich "draussen" begegnen. So ein bisschen Komme ich mir wie ein Siedler vor, welcher mit seinem Planwagen auf der Suche nach seinem Glück im Westen der heutigen USA durch die endlose Prärie fährt. Die Frage ist nur, wann ich ungefragt Indianerland überfahre, der Winter kommt oder mich eine Klapperschlange beißt. Das ist natürlich plastisch gesprochen, aber soll den öfters negativen Touch von Überraschungen im P2P Sektor greifbar machen. Wer sich erinnert: ich schrieb im Intro, daß mir persönlich P2P surreal gut gefällt. Da muss also mal was kommen!
Ich, Wir, du suchen Rendite mit vertretbarem Risiko. Hoffen wir mal, daß das keine ungesunde Gier ist, denn Rendite kommt in der Breite von Risiko. Dennoch ist eine der obersten Regeln eben Geldverlust zu vermeiden und damit gegen die eigene Gier anzugehen. … Quanloop, Loanch, Swaper, Ventus, … alles im besten Fall nur halbseiden und aber mit großen Positionen in meinem Portfolio versehen. Nunja die Zukunft wird uns lehren, ob wir richtig lagen.
in diesem Sinne viel spaß beim Schmökern oder Hören und bis bald!
Eure Macher
Aurum & Alex