Veröffentlichungsdatum: 10.04.2026
Unseren Bericht findet ihr auch vertont auf YouTube
Hallo Community,
Ich hatte es schon erwähnt, aber mein Besuch bei Indemo verlief etwas anders als ich es geplant hatte. Für Dienstag war ein entspannter Besuch geplant, den ich dann am Montag leider krankheitsbedingt absagen musste. Am Donnerstag fiel der Besuch bei Asterra aus und da wir quasi eh an Indemo vorbei gefahren wären, habe ich in einer Hauruck Aktion gefragt, ob Indemo kurzfristig jetzt Zeit hat, was dann aber glücklicherweise geklappt hat. Getroffen habe ich David und Maksims und wir hatten ein angenehmes Gespräch. Da ich selbst nicht bei Indemo bin, war natürlich einer der ersten Fragen, wieso nicht und das ist bei mir aktuell einfach wegen des unplanbaren Cashflows, den ich aber aktuell privat jedoch benötige. Die geplanten Änderungen bei Indemo werden aber vielleicht etwas daran ändern und genau über diese geplanten Änderungen und was bisher umgestellt wurde, habe ich mich ausführlicher mit David unterhalten.
Auch dieser Bericht ist ein bezahlter Bericht und Indemo hatte keinen Einfluss darauf, mit der Ausnahme: wenn angesprochene Pläne noch nicht veröffentlicht werden sollten, dann nehme ich auf so etwas natürlich Rücksicht. Indemo (und im gleichen auch Debitum) hat uns damit sehr geholfen, den Trip zu finanzieren, denn dies stand bis kurz vor knapp auf der Kippe. Wir möchten uns daher noch einmal herzlichst für die Unterstützung bedanken!
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(Stand 10.04.2026)
Für den Besuch bei Indemo hatte ich mich durch die bisher fehlenden Berührungspunkte etwas intensiver vorbereitet und im Speziellen auf die bisherigen Änderungen und Entwicklungen sowie denen, die noch folgen sollen. Geholfen hat mir dabei die Roadmap Blog Beiträge (Teil 1 und Teil 2) die ich sehr empfehlen kann.
Ich habe mir für meine Vorbereitung dann einen Flowchart gemacht - denn ich mag das gerne als Übersicht.
Darauf basierend habe ich dann mit David 1 1/2 Stunden gesprochen, aber beginnen wir weiter vorne. Mit der Einführung von 1 Note = 1 Debt hat sich erstmal gefühlt für die Investoren nicht so viel verändert. Man hat nun die Note-Bündelung zerschlagen und die Note hatte nun nicht mehr mehrere Debts, sondern eben die 1 zu 1 Abbildung.
Randnotiz:
Die Notes gibt es übrigens wegen der Lizenzierung und Indemo hat die MIFID II Lizenz seit 2022 - ein gutes Zeichen für uns aber auch ein großer Verwaltungs- bzw. Bericht-Aufwand für Indemo. Übrigens auch hier angemerkt, was ich bei einigen anderne Plattformen vermisse: die KYC/AML Abteilung hat ein eigenes abgetrenntes Büro. Im AML etc. machen wir uns ja doch irgendwie finanziell nackig und sollten daher meines Erachtens nach eben dann auch vom sonstigen Geschäft getrennt werden. Ich vergleiche das gerne mit der Personalabteilung und Personalakten, die abgeschlossen gehören.
Mit 1 Note = 1 Debt gibt es nun eine gezieltere Auswahlmöglichkeit für Investoren, denn man kann nun klarer auswählen, welche Debt einem gefällt. Zusätzlich wurde damit die Grundlage für spätere Features geschaffen über die wir gleich sprechen.
Jedoch hatte es auch zur Folge, dass der Aufwand zur Beantragung stieg, denn für jede Note muss eine ISIN beantragt und mit der Nasdaq abgestimmt werden. Durch die Aufsplittung muss das nun für mehr Notes erfolgen. Daher schloss sich eine Automatisierung an die Umstellung an und Debts können nun schneller registriert und anschließend als Notes auf der Plattform bereitgestellt werden, ohne dass jeder Schritt erneut manuell angestoßen werden muss. Dadurch ist es nun möglich, dass neue Notes heute deutlich schneller gelistet werden können – im Einzelfall sogar noch am selben Tag.
Durch die Umstellung auf 1 Debt je Note war aber auch der Auto-Invest obsolet, denn hatte man früher in einer Note bereits eine Diversifikation, ist das nun nicht mehr gegeben und es fehlte die Parametrisierbarkeit, wie man sein Portfolio gerne automatisch aufbauen möchte. Und damit kommen wir auch wieder zeitlich zu meinem Besuch denn 3 Tage zuvor ging der Auto-Invest 2.0 online.
Der Auto-Invest 2.0 investiert jetzt nicht mehr automatisch in vorhandene Bündel, sondern wir können nun konkrete Kriterien festlegen, etwa zu Region, Asset-Typ, Flow-Stage oder Investmenthöhe, und so eine eigene Strategie abbilden. Neu dabei ist auch, dass Strategien angepasst oder pausiert werden können. Mit dem „Historical Match“ kann man sich anzeigen lassen, wie oft passende Investments in der Vergangenheit verfügbar gewesen wären. Gerade das ist vielleicht recht hilfreich zu erfahren, wie oft der AI zuschlagen könnte und wenn ich das zu strikt einstelle, brauche ich mich nicht wundern, wenn man Kapital nicht investiert bekommt. Ich denke das kennen wir von anderen Plattformen auch (wobei je nachdem eher der aktuelle Bestand gezeigt wird, was aber für Indemo mit dem historischen Blick mehr Sinn macht). Im Ergebnis ist der Auto-Invest eine notwendige Anpassung an die neue Struktur der Plattform, aber es wird nicht mit der 2.0 enden, sondern es ist bereits eine 3.0 Version geplant wie man im Plan bereits lesen kann.
Nötig wird die dritte Variante durch den ebenfalls angekündigten Zweitmarkt (Q3) und einer Debt Re-Evaluation (Q2). Ihr merkt, da hängt viel miteinander zusammen. Durch eine Re-Evaluation sollen alle Projekte kontinuierlich eine neue Bewertung erhalten und es wird sich damit der "Wert" des Debt anpassen. Das klingt jetzt erstmal nach einer Zahlendreherei aber zielt darauf ab, dass durch den zeitlich unplanbaren Prozess im Laufe dennoch eine Gewinnsteigerung erzielen lässt. Sei es zum Einen, dass die Immobilie selbst an Wert gewinnt oder eben zum Anderen auf der Zeitachse (Flow) sich weiter entwickelt und damit sich näher in Richtung Abschluss bewegt und damit hoffentlich auch eine Rendite näher rückt. Und daher sollen nun Debts regelmäßig eine neue Bewertung erhalten. Doch was bringt einem das, wenn der Prozess immernoch “feststeckt”? Erstmal nichts, aber im nächsten Schritt ist dies sehr wichtig für den Zweitmarkt. Möchte man also nun auf dem Zweitmarkt seine Note verkaufen, so ist es wichtig zu wissen, was sie aktuell Wert ist.
Ein kurzes Beispiel hat mir das verdeutlicht:
Wenn ich nun 1 Jahr lang investiert bin und nun aber aussteigen möchte, dann kann ich über den Zweitmarkt aussteigen. Das ist gut aber ich habe jetzt ja ein Jahr lang 0,0 Rendite eingefahren. Liegt die Bewertung vom Anfang meines Investments zugrunde, habe ich keine Ahnung, ob das Debt nicht eigentlich an Wert gewonnen hat bzw. wieviel und es wäre ja schön, wenn mein Investment in dem einem Jahr eben einen Gewinn gemacht hat. Durch die neue Bewertung habe ich die Gewinnsteigerung durch Indemo (bzw. deren lokalen Partnern) beziffert und kann so eben näher an einem realistischen Wert meine Note auf dem Zweitmarkt anbieten und damit bei einem Verkauf eine Rendite realisieren. Der Käufer wird dann ja immernoch beim Exit einen höheren Wert erhalten und kann auf einen baldigen Abschluss spekulieren.
Noch 2-3 generelle Worte zum Zweitmarkt, den wir ja uns für eigentlich jede Plattform wünschen: das ist nicht ein einfaches “jemand drückt auf Verkaufen”, es wird gelistet und “jemand kann es kaufen”, sondern der regulatorische Apparat und Übertrag des Kaufes etc. muss geregelt werden. Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige denken, das ließe sich von einem auf den anderen Tag umsetzen und daher möchte ich dafür sensibilisieren, dass eben auch ein gesetzlicher Rahmen abzubilden ist!
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(Stand 10.04.2026)
Um dem Zweitmarkt jedoch gerecht zu werden, braucht der Auto-Invest ein Update und das führt dann zum Auto-Invest 3.0, damit man auch automatisiert auf dem Zweitmarkt einkaufen kann. Beides ist für das 3. Quartal geplant und war auch noch nicht so ganz konkret im Gespräch, wie beide genauer aussehen werden. Ich bin mir aber sicher, dass wir dazu noch auf dem Indemo Blog darüber lesen werden.
Zusätzlich soll aber auch noch eine limitierte Early Exit Möglichkeit kommen. Hier wird dann durch den Anbieter ein monatliches Kontingent für einen Early Exit und damit ein Rückkauf eingerichtet. Ich persönlich weiß nicht, wie ich das finde, ehrlich gesagt. Es ist ein semi-sicheres Element, um aus seinem Investment auszusteigen, sofern man eben innerhalb des Kontingents ist. Ich finde, das sollte sich über den Zweitmarkt regeln. Es gibt, denke ich, Vor- und Nachteile dieser Variante. Es wird seine Berechtigung haben, wir werden aber auf mehr Details warten müssen, wie es dann genau aussehen wird.
Und nun will ich den Bogen wieder zurück zum 1 Note = 1 Debt schlagen - diese Änderung ermöglicht diese Änderungen, dass man eben gezielter 1 Debt (bzw. dann als Note) auf dem Zweitmarkt verkaufen kann, wenn man diese nicht mehr im Portfolio haben möchte. Auch lassen sich so eben andere Gewichtungen vornehmen. Man hat damit die Dominokette angestoßen, bei dem nun die weiteren Steine möglich sind.
Kommen wir zu einem Thema, was ich persönlich auch nicht so ganz nachvollziehen kann, aber die Statistik von Indemo zeigt hier wohl einen klaren Trend: eine mobile App. Laut Indemo loggen sich wohl 90% über ihr Smartphone ein und daher möchte man eine mobile App bereitstellen. Das macht schon Sinn, wenn die Zahl denn stimmt. Ich bin wohl zu altbacken und setze mich lieber an den großen Bildschirm dafür, als auf dem kleinen Smartphone alles zu sehen. Mit der Einstellung bin ich mit David an das Thema gegangen und es war klar, ich komme da von einem anderen Blickwinkel an die Sache: ziehe ich Parallelen zu Asterra oder Devon, dann investiere ich in der Regel in wenige Projekte viel Geld. Bei Indemo gibt es aber durch die Umstellung von 1 Note = 1 Debt und dem geringeren Mindestinvestment eben deutlich mehr Investitionen und dann passiert eben ab einer großen Zahl von Investments auch häufiger etwas. Dann mal “kurz” in der App nachschauen, was sich getan hat, macht dann wieder mehr Sinn.
Auch der Autoinvest hat für mich nicht so viel Sinn gemacht im Gespräch mit Alexander, denn wie gesagt, ich kam von dem Ansatz man sucht sich hier gezielt ein Projekt raus und investiert dann einen größeren Betrag anstatt eben das deutlich stärker zu diversifizieren und mehrere kleinere Investments zu tätigen - damit tut sich eben auch deutlich mehr! Gehen wir mal aus, ich würde Indemo monatlich mit 100€ “besparen”, dann könnte ich 2x50€ investieren und hätte dann nach einem Jahr 24 einzelne Investments. Gehen wir von 2 Jahren Durchschnittslaufzeit aus, dann hätten wir eigentlich jeden Monat eine Rückzahlung bzw. wenn wir das weiter fortsetzen 2 mal im Monat zu investieren passiert eben mehrfach pro Monat etwas zudem kommen ja noch die Flow Updates. Ob man dafür jetzt unbedingt eine App braucht? - für mich nicht, aber wohl doch für viele andere Investoren.
Ich sehe aber noch einen Vorteil in einer App und zwar die Zahlung: wenn ich das vergleiche wie mit Timeless, wo man in einen Anteil einer Rolex oder Auto oder Whisky investieren kann, dann suche ich eben das Asset aus, die Anzahl an Anteile und zahle es über meine angebundene Wallet (Google, Apple, Paypal) oder hinterlegte Kreditkarte direkt. Das würde bedeuten, dass man nicht extra Geld von meinem Girokonto an Indemo überweisen und warten muss bis es da ist. Ob diese Bezahlungsmöglichkeit integriert wird, weiß ich nicht, aber ich habe es mal David mitgegeben.
Wir kommen langsam zum Ende des über 1 1/2 Stunden dauernden Gespräches und ich halte mich mal kurz: mit der Einführung der App wird es auch noch ein neues Dashboard und auch ein Loyalty Program geben! Das ist etwas versteckt auf dem Indemo Blogartikel erwähnt und ich habe so das Gefühl, dass das bei der Community noch gar nicht so wahrgenommen wurde.
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(Stand 10.04.2026)
Der Bericht ist deutlich umfangreicher geworden als anfangs geplant. Ich dachte, ich schaue mal Indemo vor Ort an und wir sprechen etwas über die nächsten Ziele, aber durch die Vorbereitung wurde klar, dass hier einiges kommt. Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Artikel die Zusammenhänge aufbereiten und ich finde es stark, wie Indemo hier transparent kommende Meilensteine verkündet - die auch sehr ambitioniert sind. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das ein oder andere mal in das folgende Quartal verschiebt, was ich aber verständlich finde. Man hat eben eine Abschätzung und es kann mal passieren das sich was verschiebt, aber ich finde es wirklich Lobenswert und man geht mit einem guten Beispiel voran, solch eine Roadmap zu veröffentlichen und uns damit einen tiefen Einblick zu geben, was wir in nächster Zeit erwarten können.
Was euch aber jetzt gegen Ende vermutlich aber Interessiert ist, habe ich meine Meinung zu Indemo geändert und werde ich wie Alexander nun investieren: die Antwort darauf ist erstmal noch nein, denn wie eingagns gesagt fehlt mir noch der Cashflow. Mit der Re-Evaluation und dem Zweitmarkt könnte sich das aber ändern denn ich erhalte dadurch eine Möglichkeit vorzeitig gewinne zu realisieren. Alex und ich werden weiter natürlich diese Entwicklung verfolgen und ich kann mir einen Einstieg ab Herbst gut vorstellen. Wie immer gilt, dass wir euch darüber informieren werden!
Eure Macher
Alex & Aurum