Veröffentlichungsdatum: 10.07.2026
Bewegte Bilder gefällig? Der Bericht auf YouTube
Hallo miteinander,
heute geht es um meine Reise nach Lettland von Mitte Juni. Ein bereits entstandenes Video zu Devon findet ihr bei YouTube und zeigt die Besuche bei aktuellen Projekten und einem Gespräch über die Zukunft von Devon am Ende. Aber ich habe nicht nur Devon besucht sondern noch Norge House und Asterra. Weiter hatte ich einige interessante Gespräche mit dem CEO Dainis Rupainis von Revest oder mit Davis Ziedins von Debitum. Darüber berichte ich heute!
Bitte kopiert uns nicht und macht nicht einfach nach was wir hier machen, denn wir investieren unser hart verdientes Geld, wofür wir arbeiten gegangen sind und dementsprechend ist es auch unsere Verantwortung. Und wenn ihr investiert, dann ist das eure Verantwortung(!) und eure Entscheidungen(!).
Informiert euch bitte vorher immer selbst über die Plattformen und seid euch der Risiken eines Totalverlustes bewusst.
Dies ist keine Investitions-, Finanz-, Anlage- oder Steuerempfehlung. Dies ist der Link zum ausführlichen Disclaimer und Haftungsausschluss!
Auf unserer Seite nutzen wir Werbe- oder Affiliate-Links. Wenn Du auf diesen Link klickst, dich anmeldest, etwas kaufst oder abschließt, erhalten wir (je nach Anbieter) eine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und Du unterstützt uns. Wir danken Dir für Deinen Support!
Am Montag Morgen bin ich nach Riga geflogen und kam dort zum Mittag an. Abgeholt wurde ich direkt von Kate von Norge House und durfte sie als erster Blogger überhaupt besuchen. Angemeldet hatte ich mich zu dem Zeitpunkt noch nicht auf der Webseite, weshalb ich erstmal recht wenig über die aktuellen Projekte selbst wusste, denn diese werden nicht nach außen gezeigt. Norge House wurde als unregulierte Plattform gegründet, um Hausbauprojekte für einen kurzen Zeitraum zu zwischenfinanzieren. Auf der Webseite finden sich zwar ein paar umgesetzte Bauprojekte der Vergangenheit (die nicht über die Plattform finanziert wurden), aber über die aktuellen Projekte, wird nicht viel berichtet und so hatte ich dann doch einige Fragen. Was ich vielleicht noch erwähnen sollte, es gibt zum einen die norgehouse.capital (Affiliate Link) und die https://norgehouse.com/ Webseite. Auf Ersterer können wir unser Geld in die Projekte verleihen und auf Letzterer lassen sich die Häuser selbst kaufen. Auf dieser lassen sich zudem noch mehr Infos über die Firma Norge House selbst erfahren, welche seit über 10 Jahren auf dem Markt sind. Und wer sich gerne privat ein Eigenheim bauen möchte, findet auf der Webseite dazu mehr Infos. In dem Zusammenhang sollte auch erwähnt werden, wer 50.000 € investiert bekommt dann das Haus zu Fabrikkosten.
Wir sind dann zu dem einen aktuell gelisteten Projekt im Süden Rigas gefahren: Silāju iela 3 in Baloži. Ähnlich wie bei Devon und Asterra, werden die Häuser von Norge House entweder in der Fabrik vorgefertigt als Module oder eben die Paneele (Wände), die dann vor Ort auf dem Fundament errichtet werden.
Die Projekte auf der Plattform Norge House beginnen erst dann, wenn das Grundstück gekauft, die Baugenehmigungen erteilt und die Bewertungen vorliegen. Man kann ab dem Stand dann direkt loslegen zu bauen und die Häuser schneller Verkaufen oder Refinanzieren, wofür die Bewertung wieder wichtig ist.
Bei diesen beiden fast baugleichen Häusern, wurde eins bereits verkauft. Jedoch wurde dafür erst die Reservierung bezahlt und erst nach Fertigstellung wird dann der Kauf vollständig abgewickelt mit der Zahlung. Und bis dahin brauchen sie eben Kapital. Norge House gibt eine Projektdauer von 3-6 Monaten an und das ist bei dem aktuellen Projekt auch nach meiner Einschätzung realistisch, denn beide Häuser stehen bereits, Leitungen sind zum Teil gezogen, Fenster etc. schon geliefert und so weiter.
Hier werden 2 Häuser gleicher Art für 2 verschiedene Kunden gebaut - und das in wenigen Monaten. Ende April wurde wohl das Voll-Fundament gegossen und nun stehen die Wände und Dach. Dabei setzt Norge House hier auf die vorgefertigte Paneele-Bauweise. Beide Gebäude sind doppelstöckig, jedoch nicht unterkellert und erreichen so eine Wohnfläche von 123qm ohne Giebeldach. Als wir da waren wurden gerade die Böden und Anschlüsse weiter gesetzt.
Der Stand bei meinem Besuch
Update 07.07. von Norge House bereitgestellt
Renderbild aus der Projektbeschreibung
Wer sich über unseren Affiliate Link von 10.Juli bis zum 10. August anmeldet erhält für 30 Tage 2% Cashback auf seine Investments.
Ab 11. August sind es dann für Neuanmeldungen 1% Cashback für 90 Tage.
Wie schon erwähnt, sind sie seit über 10 Jahren aktiv und haben eine funktionierende Fabrikstraße und schon viele Häuser EU weit fertiggestellt. Aber um flexibler zu sein bzw. Projekte schneller umzusetzen, benötigen sie kurzfristige Investitionen. Banken benötigen dafür zu lange, besonders wenn die Häuser noch nicht verkauft oder reserviert sind. Die Projekte sind von Griechenland bis Norwegen / Schweden verteilt und auch in Deutschland sollen Projekte ebenso realisiert werden. Die Häuser werden nach modernen Energiestandards gebaut, haben Fußbodenheizungen, 3fach-Verglasung, Dämmungen etc. so wie wir das in Deutschland wohl erwarten würden oder auch zum Teil verpflichtend ist?
Allerdings konnten sie mich nicht richtig vor Ort überzeugen, dass man eine Plattform aufbaut, die die regulatorischen Anforderungen (Bafin) erfüllt. Und ich habe mehrfach darauf hingewiesen, wie wichtig ein Beweis dazu ist. Den Beweis habe ich nicht, aber man hat Kanzleien kontaktiert die Agreements diesbezüglich zu überprüfen. Ein-zwei Wochen danach habe ich mich dann doch - gelockt vom 6% Cashback Startmonat Bonus - entschlossen, mich anzumelden. Ein Agreement habe ich dann heruntergeladen und es in ChatGPT gepackt und analysieren lassen:
“Erste Einschätzung: Die Klausel ist deutlich besser auf das BaFin-Problem zugeschnitten als bei Ventus. Ein vergleichbares Einschreiten ist daher nicht offensichtlich, aber keineswegs ausgeschlossen.”
Da es m.M.n. besonders um einen kleinen Teil des Agreements ging, welches für Ventus zum Problem wurde, scheint dies hier erstmal adressiert zu sein und nimmt für mich Risiken raus. Dennoch wünsche ich mir weiterhin eine veröffentlichte Einschätzung einer Kanzlei, um das in Zukunft als starkes Zeichen zu haben (und das habe ich Norge House auch später erneut mitgeteilt).
Ich habe mich dann im Juni noch entschieden 10.000 € in das von mir besuchte Projekt (jeweils 5.000 € in der Phase 3 und auch 4 von ingesamt 6 Phasen) zu investieren:
Die Laufzeit ist noch so 100-110 Tage bis Oktober/November und war ursprünglich aber auch nur 4 Monate.
13% p.a. (damit im Vergleich kein Überflieger, aber auch eine deutlich kürzere Laufzeit).
Wichtig zu wissen: es sind Full-Balloon-Kredite und werden damit erst am Ende vollständig zusammen mit den Zinsen zurückgezahlt. Das bedeutet keinerlei Cashflow bis dahin! Es sind auch keine täglichen Zinsen die sich durch Zinseszinseffekte erhöhen. Allerdings wird erwartungsgemäß auf den Tag genau die Zinsen berechnet!
Die 6% Cashback wurden direkt gutgeschrieben. (Hinweis: diese Kampagne ist zu Ende! Es gibt aber 2% Cashback für unsere Community bis zum 10. August via Affiliate Link)
Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen zwischen P2PDash und Norge House zu vermitteln und so wurden diese Bereits dem Tracker hinzugefügt und könnt ihr bereits in meinem Portolio sehen.
Wollt ihr noch einen richtigen, ausführlichen Bericht zu Norge House? Dann schreibt es uns gerne und ich schaue, ob man mich noch einmal richtig einlädt und dann würde ich auch die Fabrikstraße besuchen wollen! Lust hätte ich auf jeden Fall und vielleicht ja zur Fertigstellung des aktuellen Projektes?
Cashback für Neukunden:
Für unsere Community gibt es von Norge House noch ein ein kleines Geschenk. Da wir mit Norge House den Kontakt aufgebaut haben und ich sie auch als erstes besuchen konnte, sowie einige Anregungen und Feedback gegeben habe, wurde für unsere Community über unseren Affiliate Link ein Cashback Bonus von 2% für die ersten 30 Tage nach Registrierung angeboten, den wir für euch angenommen haben. Diese Kampagne läuft vom 10.Juli bis zum 10. August und sobald ihr euch anmeldet gelten die 30 Tage. Da es sich um einen Affiliate Link handelt bekommen wir dadurch eine kleine Provision die euch jedoch keine Mehrkosten verursacht. Bitte beachtet auch noch einmal erneut den Disclaimer.
Wer sich über unseren Affiliate Link von 10.Juli bis zum 10. August anmeldet erhält für 30 Tage 2% Cashback auf seine Investments.
Ab 11. August sind es dann für Neuanmeldungen 1% Cashback für 90 Tage.
Am Dienstag und auch wetterbedingt am Mittwoch war ich mit Toms Berzkalns von Devon unterwegs und wir haben fast alle Projekte besucht. Fairerweise muss man sagen, dass eben auch Projekte existieren, wo einfach nur ein leeres Grundstück steht und man im Kaufs- oder Planungsprozess ist - da gibt es dann halt erstmal nicht viel zu sehen. White Amber ist so ein Fall, wo wir dann dennoch waren, da wir ohnehin vorbeigefahren sind und es in kürze dort wohl auch beginnen soll. Daher ist das dann ein schönes “Vorher” für ein zukünftiges Video.
Am Ende haben wir uns aber noch einmal Zeit genommen, um über die aktuellen Geschehnisse zu sprechen und was das für Devon bedeutet und wie sie sich selbst aufstellen. Dabei schaut Devon ganz klar auf die Entwicklungen im Umfeld, hat die Agreements angepasst, ist in regem Austausch mit Anwälten und prüft verschiedene Richtungen, die man gehen kann und weiterhin den Zweck und die Auslegung von Devon beizubehalten. Dazu gerne dann einmal das Video nur zu Devon anschauen!
Bei Devon gibt es aktuell eine Cashback Kampagne (Expand & Earn) bis zum 17.08.2026 mit bis zu 3% Cashback in alle neuen Projekte (achtet auf die gelben Cashback Banner).
Mit unserem Affiliate Link gibt es für Neukunden +1% Cashback auf die Investments der ersten 60 Tage zusätzlich.
Am Mittwoch Vormittag ging es dann weiter mit Toms von Devon in einen lockeren zweiten Tag. Wir fuhren erstmal raus nach Jurmala einem schönen Badeort an der Baltischen Küste der sehr beliebt, nicht weit vom Flughafen entfernt, und mit dem Zug aus Riga leicht erreichbar ist. Dort gab es dann die Besuche bei Villa Astor, Amber Park und White Amber sowie den Besuch der ReBalt Fabrik. Wir hatten weitere nette Gespräche und haben auch nochmal etwas über die weiteren Pläne und Ideen von Devon gesprochen. Für mich hat sich der Eindruck verfestigt, dass hier Toms nicht einfach darauf wartet, dass etwas passiert und dann agiert, sondern dass er und Devon alles ausloten und pro-aktiv bereits alle Möglichkeiten angehen. In Verbindung mit den Fortschritten bei den Projekten sehe ich auch das Geschäftsmodell von Devon als sehr gestärkt. Zudem hat MJL nach dem Crowdestate Fall und einer vollständigen Rückzahlung + 3 % Strafzahlung nun auch noch gezeigt, dass es bei Barona 92 zu einer fristgerechten Zahlung kam.
Update vom 06.07.2026: Devon hat, so wie mir vor Ort auch verkündet, eine Prüfung durch KPMG (eine Deutsche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) veranlasst. Im ersten Schritt soll eine Zusammenfassung kommen und je nach Ausgang dann eine detaillierte "legal opinion". (Telegram Bekanntgabe vom 6. Juli)
Meine Einschätzung: das wäre das starke Signal, was ich mir wünsche und an dem sich andere Plattformen ein Vorbild nehmen sollten. Dennoch bin ich weiterhin für eine Zusammenarbeit mit den nationalen Behörden für eine regulierte Variante dieses Geschäftsmodell, wie es auch von Asterra, Devon, Norge House, und weiteren angewendet wird.
Danach ging es dann noch zu einem Abendessen mit CEO Dainis Rupainis von Revest. Alexander hatte im Vorfeld schon einmal mit ihm Kontakt aufgebaut und ein Meeting gehabt, doch leider konnte ich daran aus familiären Gründen nicht teilnehmen. Dainis war sehr aufgeschlossen gegenüber meinen gesammelten Erfahrungen, die ich beim Onboarding und danach beim Investieren hatte.
Wir haben viel über die Ziele der Plattform gesprochen und hier stapelte Dainis unerwarteter Weise tief und nicht hoch wie andere CEOs, was ich sehr schätze: keine überambitionierte Ziele mit X Millionen diesem Jahr und 10.000en Investoren die man bis Ende des Jahres erreichen will.
Auch wird bei so einem Gespräch gerne vom ein oder anderem CEO das dann umgedreht und will gleich Promoten und Angebote für Influencer machen unter dem Motto: "das kommt drauf an wieviele Investoren ihr uns bringen könnt...". Aber Dainis blieb bodenständig und geerdet. Er möchte die Plattform weiter anlaufen lassen, alle Probleme und Hindernisse angehen und sieht sich richtigerweise als Marktplatz, der Kreditanbahner und Investoren zusammenbringen muss, aber eben auch auf beide hört. Ganz im Sinne Marktplatz soll es dabei nicht bei den 2 bisherigen LOs bleiben.
Ein Kernproblem für mich - und nun auch für ihn - ist ganz klar die Dauer des On-Boarding Verfahrens und der Cashdrag. Beim On-Boarding fehlten mir Informationen wo ich mich befinde, denn als ich dann manuell freigeschaltet war, konnte ich kein Geld überweisen, denn es fehlt die IBAN und die fand ich nicht. Im Einzahlungs-Tab gab es dann 3 Schritte mit dem 1. Schritt "Make a transfer" - aber ich kann eben kein Transfer machen, wenn ich keine IBAN habe. Am Ende war meine Prüfung noch nicht vollständig abgeschlossen (so wie ich eigentlich dachte) und es stand direkt eine manuelle AML Prüfung an (mit Nachweise senden).
Mit unserem Affiliate Link gibt es für Neukunden 0,5% Cashback des innerhalb der ersten 90 Tage nach der Registrierung investierten Betrags.
Dainis nahm das alles auf und versucht hier nochmal nachzuforschen und die fehlenden Informationen auf der Seite anzugeben. Cashdrag ist natürlich ein Luxusproblem, aber doch ein ärgerliches Problem gleich zu Anfang. Um dies zu lösen, müssen die Kreditanbahner nach und nach mehr Kredite pro Tag listen, aber die kommen auch erstmal nicht aus dem nichts. Gerade mit kurzen Laufzeiten (25 Tage) ist es natürlich auch so, dass die Kredite recht schnell zurück sind und daher ist die Bindung auch recht kurz.
Abhilfe sollen da aber noch weitere Produkte schaffen und der Plan sieht vor in Zukunft verschiedene Laufzeiten anbieten zu können: 25 Tage, 2-3 Monate, 6 Monate und 12 Monate. Dazu soll es aber noch weitere Kreditanbahner aus weiteren Ländern geben. Aber auch hier wieder die Erdung: Zukunftsmusik, er arbeitet daran, will sich aber nicht festlegen bis wann und wie schnell.
Bezüglich der Pending Payments, welche bei mir so bei ca. 20% liegen, werden wir uns wohl gewöhnen müssen. Dies ist die zu erwartete Performance.
Auch sonst gab es hier und da ein paar komische oder unrunde Themen die ich angesprochen habe. Er hat sich zum Teil einfach sein Smartphone genommen und das abfotografiert und damit direkt aufgenommen und nicht einfach nur genickt und gesagt, ja das müssen wir ändern.
Wir werden demnächst zu Revest nochmal einen Bericht bringen, wie es bei mir weiter läuft. Aktuell ist Cashdrag auf jeden Fall kein Problem mehr und ich bin voll investiert. Dahingehend hat sich bereits etwas gebessert. Am darauffolgenden Vormittag und damit keine 12 Stunden nach meinem Treffen mit ihm, kam auch eine Email, dass man ein One-Time Cashback in Verbindung mit den 90 Tage Cashback auszahlen wird. Auch wenn nicht explizit erwähnt, gehe ich davon aus, dass man hier das Cashdrag-Problem adressiert, dass die erwartete Zinseinnahmen geringer ausgefallen sind.
Neben dem Dank an Dainis sich der Thematik offen zu stellen auch ein Dank an die zwei Investoren, mit denen ich mich über die Probleme ausgetauscht habe und die vor den gleichen Problemen anfangs standen und ähnliche Erlebnisse hatten.
Am Donnerstag Morgen ging es dann zu Asterra und ich konnte den Fortschritt nach nun über einem halben Jahr sehen. Zuletzt war ich im Oktober 2025 dort. Die Draugu Straße ist mit Häusern gefüllt und einige davon sind bereits bewohnt und fertiggestellt. In einem weiteren Haus wurden gerade Möbel und Küche installiert. Bei den zwei hinteren Häusern (Draugu 21 und Draugu 14a) ist noch etwas mehr Arbeit nötig, aber auch dort wurde fleißig gearbeitet. Draugu 21 ist ein etwas teurere Ausfertigung und dort finden sich zum Beispiel schöne große Fenster verbaut. Auch sonst ist die Lage schön an den Fluss angrenzend und ruhig. Geht man die Straße wieder zurück - dann lief uns erstmal eine Frau mit Kinderwagen entgegen (es beginnt dort also zu leben) - so sieht man auf der anderen Seite ebenfalls schon einige aufgestellte Holzpaneele und weitere Arbeiten an mehreren Häusern.
Natürlich sind wir auch mal nach hinten gelaufen, wo eigentlich die Villa Asteru 2 gebaut werden sollte. Hier gab es ja die Änderung (Blog Beitrag), dass der Verkäufer in wirtschaftliche Schieflage geraten ist und keine weitere Zahlung vornehmen konnte. Getan hat sich noch nicht viel auf dem Grundstück selbst. Asterra hat aber nun die Grundfläche, welche schon zur Bebauung genehmigt wurde, genutzt und hat auf dieser Wohnungen eingeplant. Am Ende war jedoch meine Frage, ob denn die Kosten durch bisherige Planung und Vorbereitung durch die Anzahlung und die monatlichen Zahlungen gedeckt sind. Man bestätigte mir, dass es hier nicht zu einem Verlust kam und auch die Berechnung der Wohnungen und der geplanten Verkaufserlöse kein Verlust, sondern weiterhin ein Gewinn erzielen werden. Etwas Sorge gab es dazu auch von dem ein oder anderen Investor in unserer Telegram Community, welche ich geteilt habe. Wir werden sehen, wie sich das weiterentwickelt.
Bei Asterra gibt es aktuell eine Cashback Kampagne (Factory Rewards) mit 5 % Cashback für alle neuen CLT & GLT Fabrik Projekte (achtet auf die roten Cashback Banner bei den Projekten).
Mit unserem Affiliate Link gibt es für Neukunden +1% Cashback auf die Investments der ersten 90 Tage zusätzlich.
Dann waren wir noch in Putni, dem Areal, wo die Gästehäuser entstanden sind und noch ein weiteres Großes gebaut werden soll. Während ein weiteres kurz vor der Fertigstellung steht, stehen nun dort auch schon die zwei Saunen, zwei Hot-Tubs und der Padle Court. Angeboten werden die Gästehäuser bereits bei AirBnB und auch bei BookingCom. Aber auch bei der ein oder anderen Kampagne konnte man Übernachtungen dort gewinnen. Ein Kiosk- und Rezeptionshäuschen steht nun auch schon - und genau das ist eben der Eindruck, es geht ordentlich voran und überall ist man beschäftigt unterwegs.
Zu guter Letzt waren wir dann noch in der Fabrikhalle, die derzeit umgebaut und erweitert wird. Hier wurde vor wenigen Tagen das Fundament gegossen, wo die schweren CNC Fräsen und Kräne aufgestellt werden sollen. Insgesamt entsteht eine über Eck gehende Fabrikstraße, bei der auf der einen Seite das Rohmaterial angeliefert wird und auf der anderen Seite können die LKWs reinfahren, um die fertigen Paneele abzuholen.
Am Nachmittag hatte ich dann noch ein Treffen mit einem Vertreter des Affiliate Netzwerks. Kernaussage war erstmal, dass die Zahlen noch stabil sind und weiterhin in P2P investiert wird, aber Dellen kommen auch gerne erst zeitverzögert. Bisher sieht es so aus, dass die “ich steige komplett aus P2P aus”-Investoren eher Einzelfälle sind. Zudem kommen wohl noch weitere Plattformen in Kürze dazu.
Nachtrag aus dem Home-Office: bei P2PDash.com konnte man bereits interpretieren, dass die Zunahme neuer Investments seit Mai jedoch deutlich flacher ist.
Da ich dann eh im Gebäude unterwegs war, habe ich kurzerhand auch bei Debitum reingeschaut. Davis Ziedins und ich haben offen über die aktuelle Situation gesprochen und sinniert, wie sich die Branche rund um P2P und Lending entwickeln kann und vielleicht auch sollte, was überhaupt möglich ist und was nicht, und wie sich alle aufstellen sollten. Es war ein sehr angenehmes und offenes Gespräch, was ich sehr wertgeschätzt habe.
Meine Woche als Fazit war zwar aufregend und auf viele Weise schön und lehrreich, jedoch war dennoch eine komische Stimmung in Riga. Ich wollte noch zwei weitere regulierte Plattformen besuchen, die sich aber einfach nicht gemeldet hatten und vor Ort kam dann heraus, dass die Mitarbeiter dort nicht mehr arbeiten.
Was ich von meiner Reise mitnehme:
1. Unregulierte Eigenkapital-Anwerber Plattformen (oder wie auch immer wir diese bezeichnen sollten/wollen/müssen) werden in Zukunft beweisen müssen, dass sie regulatorisch in der EU konform sind. Für neue Plattformen ist dies damit schwieriger, das Nötige zu überblicken, aber es wird sich eine gängige Praxis finden. Allerdings habe ich starke Zweifel daran, dass wenn man alles für Land A richtig macht, dann auch für Land B passt. Warum sind an Deutschland angepasste Agreements nun auch für Spanien passend? Nur weil Deutschland so strikt und überreguliert ist? Ich habe da meine Zweifel und ganz klar, dafür gibt es ja die EU-weite ECSP Regulierung aber:
2. eine ECSP passt nicht für diese Plattformen! Das war also keine dürftige Ausrede, sondern das passt einfach nicht für die. Weder könnten die Firmen eine disjunkte Firma gründen die dann einen Marktplatz baut, der nur für die Firma tätig wäre und weiter gibt es auch dort finanzielle Grenzen (ich habe was von 5 Millionen im Kopf). Immerhin haben mir das nun wirklich mehrere der getroffenen Personen bestätigt, dass ECSP wirklich nicht für die Plattformen geht und dass dies nicht nur eine Ausrede ist. Wenn aber etwas nicht passt - wird es passend gemacht? Leider nein! und so finde ich:
3. Diese Plattformen sollten sich meiner Meinung nach zusammen tun (ausdrücklich nicht nur WLS) und schauen, ob es nicht eine Art regulatorische Ebene geben sollte, die für sie passt, sie aber auch beschränkt und klare Regeln definiert wie mit den Geldern umgegangen werden muss, wie das Reporting abläuft, ob sie Kampagnen fahren dürfen und so weiter. EU Passporting wird es zwar dafür nicht geben aber zumindest ein weiteren Rahmen schaffen der alles zusammenhält. Diese kann in Estland aber ehrlicherweise sogar noch besser in Lettland entstehen, da hier bereits stark auf Regulation ausgelegt wird. Es ist ja kein Wunder, dass dort bei der Latvijas-Banka diese Liste mit vielen P2P Plattformen erstellt wurde, die es untersagt, in Lettland Gelder einzusammeln. Es muss aber auch aufgepasst werden, dass dies nicht in einer unglaubwürdigen Selbstregulierung endet - siehe die Wahrnehmung der Schweizer Polyreg Regulierung für Maclear, welche in vielen Communities für lächerlich gehalten wird.
4. Die gesamte lending und P2P Branche leidet aktuell unter den Zweifeln und Unsicherheiten der Anleger und immer neue Nachrichten auch um lizensierte Plattformen, wie kürzlich bei Twino mit Fincard, Nera bei Mintos tragen dazu negativ bei. Die nächsten Monate werden in vielerlei Hinsicht spannend.
5. Die Firmen oder Firmengruppen hinter den Plattformen machen einen super Job und man sieht wie diese für ihr Kerngeschäft brennen und wie sich alles entwickelt. Von einem zur Hälfte fertigen mehrstöckigem Modulhaus welches im März noch nicht einmal Fundamente hatte zu einem ganzen Dorf was entsteht. Entlang der vergangen Monate konnte man viele erreichte Ziele sehen und merken, dass das Geschäftsmodell dahinter funktioniert. Ich werde auch in Zukunft versuchen weiterhin die Projekte zu besuchen und euch zu zeigen. Ich bleibe bei meiner Investmententscheidung in Asterra, Devon und nun auch Norge House.
Eure Macher
Aurum & Alex
P.S. kleiner Fund in Riga: THE LÄND