Veröffentlichungsdatum: 17.07.2026
Alex geht das Risiko Thema an. Habt keine Angst und hört ihm auch bei Teil 2 zu: YouTube
Hallo miteinander,
weiter soll es gehen mit dem Exkurs in Richtung der Risiken. In Teil 1 sind wir von den 5 wesentlichen Risiken von P2P gekommen und heute möchte ich etwas tiefer in die Börsenrisiken einsteigen.
Bitte kopiert uns nicht und macht nicht einfach nach was wir hier machen, denn wir investieren unser verdientes Geld, wofür wir arbeiten gegangen sind und dementsprechend ist es auch unsere Verantwortung. Und wenn ihr investiert, dann ist das eure Verantwortung(!) und eure Entscheidungen(!).
Informiert euch bitte vorher immer selbst über die Plattformen und seid euch der Risiken eines Totalverlustes bewusst.
Dies ist keine Investitions-, Finanz-, Anlage- oder Steuerempfehlung. Dies ist der Link zum ausführlichen Disclaimer und Haftungsausschluss!
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Bevor wird dies aber tun, würde ich gern meine P2P-Risiken etwas erweitern. Ich möchte gern das Risiko der “Regulatorik” ergänzen. Aus 5 werden also 6 Risiken. Man könnte es natürlich auch unter Plattformrisiko einstufen, weil letztlich pro Plattform verschieden ist. Das möchte ich aber nicht, weil es eben von der Eintrittswahrscheinlichkeit eher klein ist, während die Auswirkungen bzw. der potentielle Schaden für das Investment so verheerend sein können. Daher bleibt es mal separat. Warum der Nachtrag? Trigger dafür sind die Vorgänge um Ventus Energy, wo letztlich die BAFIN festgestellt hat, daß aus ihrer Sicht Ventus Energy wie eine Bank agiert. Dafür hatte Ventus keine Zulassung und daher hat die BAFIN letztlich die Kreditvergabe stoppen lassen, sowie die unmittelbare Rückabwicklung aller geschlossenen Verträge und Rückzahlung der Gelder angeordnet. Ausgang des Präzedenzfalles aus meiner Sicht: offen. Weil es hier um Risiken in P2P bzw. der Börse gehen soll, steige ich nicht tiefer in das Beispiel ein!
Es ist also an jeder Plattform selbst zu klären, wie es um die Konformität mit EU-Recht oder Landesrecht steht. Habt ihr schon mal in eure Kreditverträge fallspezifisch, aber auch im Vergleich untereinander hineingeschaut? Mittlerweile liefert KI brauchbare Ergebnisse, was da schief gelaufen ist, weshalb ich eher in die Ecke schauen möchte, wie es hätte verhindert werden können. Da kann man ganz leicht erstmal “Regulierung” anführen. Das ist eine einfache und praktische Antwort - ja, aber auch eine, welche sehr kurz springt. Lizenz ist nicht gleich Lizenz, aber ja Regulierung minimiert die Chance auf solche Überraschungen. Sie bietet also eine gewisse Sicherheit, aber kommt mit dem Preis von Rendite und Standards für Plattformen und auch Investoren. Was nehmen? MiFiD II von Mintos? ECSP von Lendermarket? Polyreg von Maclear? - laut Ventus Aussage hätten Sie in ihrem Setup keine ECSP Lizenz bekommen, weil Sie Geld an sich selbst verleihen. Also für eine Lizenz im laufenden Betrieb die Struktur ändern? Oder doch analog Nectaro eine lizensierte Firma als Grundlage erwerben und dann direkt lizenziert starten? Oder zum Start etwas mehr Zeit nehmen, um solche Risiken zu reduzieren? Rückwirkend werden wir es nie erfahren, aber wir können festhalten, daß Ventus die ersten mit dem Modell waren und mit der Basis Energieinfrastruktur sowieso. Weiterhin muss ich gestehen, daß ich das Regulierungsrisiko in der Mächtigkeit oder Tragweite völlig unterschätzt habe. Vielleicht sollte ich mal was gesammeltes über meine aktuelle Sicht aufschreiben - “Regulierung als heiliger Gral?” Ein paar Gedanken zu Regulierung gibt es verstreut im blog, aber es wird vielleicht Zeit das mal zu bündeln.
Soweit mal zu einer Erweiterung des letzten Beitrages und jetzt aber zum eigentlichen Beitrag.
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(Stand: 17.07.2026)
Persönlich habe ich in meinem Investorenleben gelernt, daß ich sensibel auf Kursschwankungen reagiere. Das macht mich irgendwie nervös. Gleichzeitig hatte ich bereits das Problem, daß ich eigentlich verkaufen sollte, weil bspw. Geldbedarf bestand, aber dann Verluste realisiert hätte. Das heißt aus Buchverlusten am Bildschirm wäre ein echtes Minus in meiner Bilanz geworden. Das schreckt mich auch ab. Aber schauen wir mal sortiert rein, wo ich nicht kompatibel bin.
Im Überblick existieren aus meiner Sicht folgende 4 Risiken an der Börse - lasst uns analog dem Vorgängerpost etwas tiefer reinschauen:
Marktrisiko
Volatilität
Bewertungsrisiko
Systemisches Risiko
Nicht gleich aufatmen, weil es 2 weniger sind im Vergleich zu den 5 + 1 nachgereichten in P2P.
Was hat es also damit auf sich:
Marktrisiko - das sind letztlich Kursschwankungen, welche jede Sekunde einfach stattfinden, da das System auf Kaufen und Verkaufen ausgelegt ist. Wir bewegen uns stets im Spannungsfeld aus Angebot und Nachfrage. Es ist einfach immer Bewegung im Markt. Sicher, es gibt Schließzeiten bei der Börse, aber abgesehen davon ändert sich der Wert jeder Aktie, Fondanteil, etc. wirklich sekündlich, was auch den Portfoliowert in Summe sekündlich ändert. Es gibt keine Stabilität! Also nicht mal suggeriert, weil man ja auch außerbörslich handeln kann mit Extrakosten.
Volatilität - Verluste, wie auch Gewinne, sind immer möglich und Schwankungen normal. Die Intensität macht hier den Unterschied - sind es 5 oder 50 %? Wenn die Nachfrage plötzlich nachlässt, weil etwas passiert ist (siehe dazu auch P2P vs. Börse Teil 2: Klick) oder große player umschichten, dann kann es sein, daß du gerade auf der Verliererseite stehst. Da tröstet es dann, daß das nur Buchverluste sind. Solange nicht verkauft wird, entsteht kein realisierter Verlust. Wirtschaftlich bleibt dein Vermögen trotzdem geringer. Insofern alles nur Zahlenspielerei. Dennoch ist Risiko eben etwas persönliches und Angst ist ein echter Gegner. Da wird es schwer psychologisch und wie gesagt individuell. Punkt ist hier einfach die Geschwindigkeit, wie sich auf und ab ändert und gleichzeitig, wie tief oder wie hoch Ausschläge sind.
Bewertungsrisiko - Das ist die Einpreisung einer sehr positiven Zukunft für die Entwicklung eines Unternehmens, eines Sektors, etc. - es geht um eine Multiplikation von etwas. Flapsige Synonyme sind vielleicht "eine Blase" oder ein "Hypetrain" und sollen darstellen, was alles möglich sein könnte. Also alles stark idealisiert oder ein Konzept ausreizend. Das ist an sich ok, solang es übergeordnet in eine für dich als Anleger gute Richtung geht. Letztlich entgleisen solche Züge aber, wenn man sich die realisierten Zahlen auf Jahresbasis dann anschaut. Falls das über einen längeren Zeitraum nicht mehr zusammenpasst, dann kommt es oft zum bösen Erwachen? Wer kriegt die Zahlen als letzter oder versteht im Standard weniger, wie professionelle oder institutionelle Anleger? Ja, genau - du als Kleinanleger. Da bleiben die Probleme hängen, wenn wir mal an die als “Volksaktie” beworbene Telekom denken. Hoffen wir mal, daß SpaceX dieser Tage nicht das gleiche Schicksal ereilt. An sich operativ erfolgreich, aber eben limitiert bei Physik, Chemie, Fähigkeiten der Mitarbeiter, unter Umständen schlechten Entscheidungen, etc.
Systemisches Risiko - das sind letztlich Finanzkrisen in verschiedenen Dimensionen, wie bspw. Länder, Kontinente, Branchen (Chips, KI, Energie, Weltraum, etc.) - es kann immer etwas übergeordnetes passieren, was einige, einen Großteil, bestimmte oder auch mal alle Marktteilnehmer mitreißt. Corona, Ukraine, jetzt Iran, … ich will das nicht höhere Gewalt nennen, aber Dinge passieren einfach, welche unmöglich vorhersagbar sind. Das ist zu akzeptieren und bei der Weitläufigkeit der Börse mit all den Anlageklassen, Akteuren, Wechselwirkungen unserer Welt ist das echt eine wilde Angelegenheit. Es muss nicht immer gleich sein, daß der Mond auf die Erde fällt, aber das die Möglichkeit besteht, kann man nicht leugnen. Manche Risiken muss man einfach akzeptieren, weil es nichts gibt, was man dagegen tun kann bzw. direkt durch die Art des Aufbaus des Systems eingebaut ist.
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(Stand: 17.07.2026)
Da es auf dem blog ja primär um P2P geht, will ich nicht zu tief in die Börsenrisiken einsteigen. Letztlich kann man daran ohnehin wenig ändern, weshalb ich mich noch etwas damit beschäftigen möchte, wie man damit umgehen kann. Dies auch gesammelt für das gesamte Thema Börse und nicht Risiko für Risiko.
Was wird also getan, damit es für Anleger etwas leichter und weniger wirr ist:
Im Prinzip existiert eine extrem hohe Transparenz, denn es gibt viel an Informationen, welche standardisiert und damit vergleichbar dargestellt werden. Wesentlich pro Produkt an der Börse sind dabei die KIID und fact sheets, welche auch jeder Anleger frei erhält bzw. Zugriff hat. Lesen und Informieren ist dabei wieder Anlegerpflicht. Oft muss man auch einen Haken setzen, daß man sie erhalten und gelesen hat.
→ Funktioniert das für Einzelaktien? oder für Sektorwetten? Wie soll das gehen für einen MSCI? - da kommt man also auch wieder an eigene Grenzen und man muss entscheiden, wieviel Zeit für wieviel Tiefgang im Vergleich zur eigenen Unsicherheit.
→ für Überblicksinfos muß man sich in Summe aber weniger kümmern, weil Infos bereitgestellt werden. Bei P2P ist der Standard sich mit Handelsregistereinträge, Firmen-Finanzen, Kreditmodalitäten, etc. zu beschäftigten
Es gibt verpflichtende Kontrolle von unabhängigen Dritten, wozu Nationalbanken und Börsenaufsicht zählen. Wenn man möchte, daß seine Dinge gehandelt werden sollen, dann muss man sich dem Regime unterwerfen. Es wird also geschaut, daß entsprechende Prozesse, Informationen, Dokumente, etc. mit einer vereinbarten Qualität an bestimmten Zeitpunkten, sowie kontinuierlich vorhanden sind.
→ Im Vergleich zu P2P haben wir also die Pflicht zur Regulierung vs. freiwillige Regulierung in P2P. Mir fällt es gerade schwer die Intensität der Regulierung einzustufen. Also ist Sie aufwendiger an der Börse oder in P2P. Die Standard P2P Plattform hat nur wenige Mitarbeiter und ist keine 10 Jahre im Markt. Aktien- oder fondhandel macht de facto im Gegensatz dazu keine kleine Firma mit 100 oder 250 Angestellten. Es scheint also unpraktisch zu sein. Ansonsten gebe es auch den “private markets” Sektor nicht, welcher grad hyped. Das Thema der Listung, Aktionärsrechte scheint also ein Schreckgespenst zu sein.
Laufende Preisbildung - das ist Risiko im Verkaufsfall, aber das konstante Spiel aus Angebot und Nachfrage bietet eben auch Chancen für Einstiege. Das ist das Thema von “being in the market vs. Timing the market”. Alles in der Börse ist im Prinzip Echtzeit, also “laufend” und meint damit “immer”.
→ Im Vergleich zu P2P ist das natürlich ganz anders, weil ja alles im Kreditvertrag festgeschrieben ist. Es gibt letztlich keine Flexibilität, wenn einmal gekauft.
Sofortige Exit-Möglichkeit - ich komme im Prinzip sofort raus, weil der Markt immer da ist. Ich kann also mit ausreichend hohen Nachlässen sozusagen in Echtzeit absolut alles kaltstellen. Irgendwer kauft bzw. wettet immer, aber klar: dann hab ich wieder die realisierten Verluste und gerade bei weniger stark gehandelten Nebenwerten kann das schnell teuer werden.
→ Im Vergleich zu P2P gibt es das grundsätzlich nicht, wenn es keinen Sekundärmarkt oder eine Early Exit Funktion gibt. Selbst wenn es diese gibt, besteht keine Garantie, daß etwas weggeht. Erst recht, wenn es keine Aufschlag oder Rabattierungsmöglichkeit gibt.
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Am Ende kann man es drehen und wenden, wie man es will - es gibt Vorteile und Nachteile. Jeder muss einfach seine ganz persönliche Entscheidung treffen, wieviel wo investiert wird. Kernfrage ist aus meiner Sicht: Kannst du gut mit deinen Entscheidungen schlafen? ja oder nein? Egal, wie schnell du dich jetzt entschieden hast, mach nochmal die interne Feedbackschleife. Wichtig wäre der Unterschied, ob aus Gelassenheit und Ruhe, weil du verstehst was du tust, souverän agierst, Überblick hast und keine Gewitterwolken am Himmel siehst. Oder aber eher im Hoffnungsprinzip agierst. “Das wird schon” ist keine Strategie und damit eher Wette. Für Wetten würde ich aber eher ins Casino gehen, damit du wenigstens live dabei bist. Bei 2. würde ich empfehlen täglich 30 min zu nutzen für Lesen, um stärker in das was wer wo wie pro Plattform einzutauchen. Denk bitte an DYOR und “dein Geld, deine Verantwortung”.
An der Stelle noch ein generelles statement im P2P Kontext: Viele Risiken sind nicht sichtbar oder abbildbar, denn es gibt keine Echtzeit-Preisbildung wegen grundsätzlich fehlendem Angebot-Nachfrage-Mechanismus. Daher ist es so wichtig, daß ihr am Newsflow in der Community dran seid und vor allem konstant bleibt. P2P ist alles andere als passiv! Es braucht richtig viel Zeit zur Pflege. Baut euch Kontakte und Verbindungen auf, um im Zweifelsfall euer Bauchgefühl entsprechend zu kalibrieren. Rendite kommt überwiegend von Risiko oder Geschwindigkeit und das ist in P2P oft nur euer Gefühl als Sammelsurium aller Eindrücke, welches ihr gewinnt, wenn ihr euch kümmert.
aus meiner Sicht definitiv für den Renditeaufschlag im Portfolio. P2P liefert bei mir in Summe seit 2022 zuverlässig stabil hohe Renditen (P2P Dash…). Am Anfang mit weniger zufrieden geben, um das Lehrgeld, also die unwiderbringlich verlorenen Forderungen, klein zu halten. Die Upside liegt bei ein paar % im Vergleich zu 100% downside im Falle des Ausfalls.
P2P-Investoren brauchen eine hohe Risikotoleranz, weil das Risiko eben nicht oder nur schwer greifbar ist. So etwas wie Zahlungsmoral kann nicht in Zahlen ausgedrückt werden. Vor Verträgen weg ducken ebenfalls nicht. Sehr wohl aber nachhaltige Geschäftsentwicklung, denn auch in den Firmen arbeiten Menschen, welche etwas aufbauen möchten. Dafür braucht es a) unser Geld b) Geduld und c) bewiesene Absichten über Finanzzahlen vergangener Jahre, geteilte Entwicklungsroadmaps für den Weg vorwärts, und Personalien mit linkedIn die wissen, was sie tun.
P2P gern machen, wenn Liquidität nicht kurz- bzw. mittelfristig benötigt wird. Über Nacht wird man auch mit dieser Anlageklasse nicht reich!
P2P erhöhen, wenn du bereit bist mehr Zeit zu investieren, um tiefer in die Materie einzutauchen. Es ist eine eigene und separate Anlageklasse!
Wenn du bei mehr wie 2 Punkten abwinkst, dann lass es eher bleiben. Da bist du gut bei Monefit oder Bondora aufgehoben, was zumindest P2P und die Risiken gut verschleiert bzw. über die entsprechend reduzierte Rendite berücksichtigt.
Zu guter letzt nochmal ein kleiner Exkurs zu den psychologische Aspekten. Ich denke, daß wir folgende Punkte herausgearbeitet haben - P2P hat weniger sichtbare Schwankungen → „gefühlte Stabilität“, weil alles forderungsbesicherte Verträge sind. Das Problem entsteht, wenn nicht gezahlt wird, aber dann ist schon einige Zeit vergangen. Es ist fraglich, ob das tatsächliche Risiko richtig bewertet wird? - “Geld weg” ist “Geld weg”. Es gibt keine Stücke oder Anteile, welche nach einer Krise wieder steigen können → kannst du damit umgehen?
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(Stand: 17.07.2026)
Für Anleger mit unklarem Liquiditätsbedarf sind börsengelistete Produkte meist überlegen, weil jederzeit liquidierbar. Echte Diversifikation ist in P2P schwierig, weil auch wenn ich über Länder, Kreditarten, Plattformen und Kreditanbahner streue, es bleiben doch alles Kredite mit ähnlichen Ausfallszenarien. Klar mit Börsenprodukten kann man ebenfalls Klumpen aufbauen, aber selbst dann ist die angebotene Vielfalt höher. Andere Anlageklassen können ansonsten auch noch zentral gehandelt werden.
Das Thema Regulierung ist in P2P letztlich ungelöst, weil es komplett freiwillig ist. Verschiedene Lizenzstärken sind auch zu berücksichtigen. Eine Selbstverpflichtung via Polyreg hat anderes Gewicht, wie eine MifidII Regulierung. Daher nicht einlullen lassen durch den Stempel. Damit ist aber kein vergleichbarer Einlagenschutz geklärt, Sekundärmarkt ist freiwillig, wenngleich in 2026 einige Plattformen diesen einführen wollen (Afranga, Income, nectaro, Lendermarket, …). KYC und AML scheint mir auch eher wilder Westen zu sein.
Aus dieser Sicht steht die Börse auf dem Papier besser da und dennoch haben wir in P2P hier und da Plattformen mit 0 Verlusten für Anleger und mittlerweile an die 10 Jahre Praxiserfahrung und trotz Corona, Ukraine, etc. - konkret fallen mir da Swaper und Peerberry ein. Peerberry hat sogar die ausgefallenen Ukraine Kredite aus ihrem Cashflow von Anlegern übernommen, während bspw. Debitum ihre Ukraine Lasten mit einem * kennzeichnet und eher still umgeht.
Übergeordnet gibt es trotzdem die Scamvorfälle nach Corona mit Envestio, Grupeer Kuetztal und viele weitere (15? 25? - Kein plan, ob das in der Branche je mal aufgearbeitet wurde). An der Börse ist der Fall Wirecard als Extrem aber auch nicht zu vergessen mit EY als langjähriger Prüfer, BAFIN als Regulator und Börsenaufsicht.
Insofern bleibt es wirklich eine ganz persönliche Entscheidung, ob man einsteigt und wie man es vorantreibt. Lasst euch da keine Angst machen und abschrecken. Fahren auf Sicht ist eine gute Strategie zusammen mit dem strengen Blick auf die persönliche Gier. P2P läuft immer, bis es das nicht mehr tut. Trotz allem bin ich trotzdem froh P2P entdeckt zu haben!
In diesem Sinne viel Spaß beim Schmökern oder Hören und bis bald!
Eure Macher
Aurum & Alex